Ungeachtet der jüngsten wirtschaftlichen Rückschläge verzeichnen Bund und Länder steigende Steuereinkommen.

Der Monat Juli zeigte einen Zuwachs von mehr als drei Prozent. Für gut gefüllte Staatskassen sorgte in erster Linie die Lohnsteuer.

Konstant wachsende Steuereinkommen

Der konjunkturelle Stillstand im zweiten Quartal hatte noch keine unmittelbaren Auswirkungen auf das Steueraufkommen. Bund und Länder konnten sich erneut über steigende Steuereinnahmen freuen. 45,4 Milliarden Euro nahmen sie im Juli ein und damit 3,3 Prozent mehr als vor einem Jahr.

Sie haben Fragen zu dem Thema? Sprechen Sie uns an!

Die Zahlen sind dem aktuellen Jahresbericht des Bundesfinanzministeriums entnommen. Demnach ergaben sich für die Länder höhere Steuereinnahmen als in der Steuerschätzung vom Mai prognostiziert war. Der Bund verfehlte diese Vorhersage bislang geringfügig, ohne jedoch die Etatziele der Großen Koalition zu gefährden.

Die Fraktionen der SPD und Union wollen 2015 erstmals seit 1969 einen Haushalt ohne Neuverschuldung präsentieren. Kritik kommt dabei aus dem linken Flügel, welcher der Regierung unangebrachten Konjunkturoptimismus und Schönreden der Steuern vorwirft. Sicher ist der Wachstumseinbruch um 0,2 Prozent besorgniserregend, doch erfordert die Ursache davon in erster Linie politische Lösungen.

Die Regierung sieht noch keine Gefahr

Der überraschende Rückgang der deutschen Wirtschaftsleistung ist noch nicht bei den Steuereinnahmen angekommen und stellt für die Politik keine unmittelbare Gefahr dar. Die könnte jedoch entstehen, wenn die Krise in der Ukraine nicht bald beigelegt wird und neue EU-Sanktionen den bereits bestehenden Maßnahmen folgen. Der dramatisch gesunkene Export deutscher Konsumgüter nach Russland ist bereits jetzt als Hauptursache für den wirtschaftlichen Rückgang ausgemacht. Eine weitere Verschärfung der Situation würde sich auch in sinkenden Steuereinkommen bemerkbar machen.

Die Regierungsvertreter sind jedoch optimistisch, sie verfolgen eigenen Aussagen zufolge die Konjunkturentwicklung aufmerksam, ohne jedoch in Sorge zu verfallen. Die Politiker erwarten für das laufende Jahr einen BIP-Anstieg von 1,8 Prozent und entsprechend wachsende Steuereinkommen. Nicht ganz so optimistisch sind dagegen Ökonomen führender Banken, sie haben ihre Konjunkturerwartungen bereits auf 1,5 Prozent gesenkt.

Kapitalmärkte bemerkenswert widerstandsfähig – Mandantenbrief 10/18

Obwohl wir bekanntlich langfristig denken und handeln, stellt sich immer mal wieder die Frage, ob frisches Geld an den Märkten gerade jetzt angelegt werden soll. Oder lieber warten? Oder gar Gewinne mitnehmen? Zur Meinungsbildung nachfolgend unsere Marktbewertung der letzten Monate und unsere gegenwärtige Markteinschätzung.

Geldanlage – quo vadis? | Mandantenbrief 09/19

wer glaubte, bei den Zinsen könne es nicht noch weiter nach unten gehen, wurde in den vergangenen Monaten eines Besseren belehrt. Die Rendite von Bundesanleihen sinkt seit November 2018 kontinuierlich. Bei den „Zehnjährigen“ hat sie sogar den negativen EZB-Einlagezins unterschritten. Aber auch bei Tages- und Termingeldern wurden die ohnehin minimalen Verzinsungen nach unten angepasst.

Inflation hängt vom Ölpreis ab – Mandantenbrief 06/16

Liebe Leser, der jüngste Anstieg des Ölpreises auf 50 Dollar je Barrel könnte ein Vorbote anziehender Inflationsraten und Zinsen sein. Dadurch würde auch die EZB endlich dazu veranlasst werden, ihre dirigistische Geldpolitik einzustellen.

Droht eine neue Finanzkrise? – Mandantenbrief 08/17

Runde Jubiläen laden zum Rückblick ein. Die Finanzkrise hat vor 10 Jahren begonnen. Wie war damals die Stimmung und was hat sich seit dem verändert? Sind wir klüger geworden?

Finanzkunde oder Erdkunde? – Mandantenbrief 12/15

Liebe Leser, vor dreieinhalb Jahren haben wir einigen Kollegen einen Zusammenschluss initiiert, der im Laufe der Zeit durch kompetente Berater ergänzt wurde. Kritisch betrachtete unsere Gruppe die Diskussionen, ob nun Provision- oder Honorarberatung optimal für die Mandanten sei.

Turbulentes Börsenjahr 2020 | Mandantenbrief 01/2021

So schwierig das vergangene Jahr mit Corona und all seinen Folgen auch war, so positiv ist es an den Aktienmärkten zu Ende gegangen. Denn egal ob US-Wahl, Brexit-Chaos oder zweite Corona-Welle: Für Anleger endete 2020 versöhnlich. Und mit soliden Aussichten.

Lebensversicherer gefährden Altersvorsorge – Mandantenbrief 10/17

Bei den anhaltenden Niedrigzinsen wird es für Lebensversicherer fast unmöglich, noch Erträge zu erwirtschaften, die die garantierte Mindestverzinsung sicherstellen – von Überschüssen ganz zu schweigen.

Kredite zur Vermögensoptimierung – Mandantenbrief 9/16

Der Leitsatz „Kredite schnell zu tilgen“ sollte gerade angesichts der Niedrigzinsen überdacht werden. Sich heute für mehr als ein Jahrzehnt nahezu kostenfreie Kredite zu sichern, kann eine kluge Strategie sein, die eigene Vermögensstruktur weiter zu optimieren.

Griechenland + Deflation = Crash? – Mandantenbrief 02/15

Liebe Leser, am 15. Januar hatte die Schweizer Nationalbank die feste Währungskursgrenze zum Euro aufgegeben. Zeichen eines erwarteten Eurorückganges. Dann noch die überraschende Griechenlandwahl und über allem schwebt die Flut billigen Geldes aus Befürchtungen vor einer Deflation.

Klimawandel ist eingepreist – Mandantenbrief 06/2021

Die Tatsache eines menschengemachten Klimawandels wird heute kaum noch bestritten, sieht man von Ausnahmen wie Donald Trump ab. Die Veränderung des globalen Klimas hat Auswirkungen auf die Wirtschaft und damit zwangsläufig auch auf Finanzwerte.

Statt nur einer Meinung ein qualifiziertes Urteil?
Jetzt unverbindlich anfragen!

Welche Strategien sich für hohe Ansprüche empfehlen: Mehr über Ihre Möglichkeiten erfahren!

frank_frommolz
Frank
Frommholz

frank@finanzberatung-frommholz.de
Telefon: 040 32005413

frerk_quadrat

Frerk
Frommholz

frerk@finanzberatung-frommholz.de
Telefon: 04337 919984

1 + 9 =