©iStock.com/Eugenio_modaliano

Steuern für Glücksspielanbieter in Deutschland

Glücksspiele waren für die deutschen Behörden über viele Jahre hinweg eine gute Quelle von regelmäßigen Einnahmen. Genau wie in vielen anderen Ländern in Europa gilt auch in Deutschland bis heute das staatliche Monopol auf Glücksspiele.

Das bedeutet, dass die Anbieter solcher Spiele über eine Lizenz der zuständigen Behörden verfügen müssen, um legal aktiv werden zu können. Für diese Lizenz müssen jedoch Abgaben gezahlt werden, die in Deutschland an die für die Regulierung von Glücksspielen zuständigen Bundesländer fließen. Im Zeitalter des Internets hat sich daran jedoch einiges geändert, schließlich ist das Angebot von Glücksspielen heute längst nicht mehr an einen bestimmten Standort gebunden.

Beispiel für ein internationales Online Casino

Ein typischer Anbieter von Glücksspielen im Internet ist das Online Casino Jackpot City. Dieses Portal ist bereits seit einigen Jahren im Internet zu finden, das Portfolio umfasst unter anderem Online Spielautomaten sowie klassische Tischspiele wie Roulette, Blackjack oder Baccarat. Bei einem Jackpot City Test zeigt sich deshalb schnell, dass Fans von Glücksspielen hier all jene Varianten finden, die sie auch in einem klassischen Casino gerne spielen. Der große Vorteil dabei ist jedoch die Tatsache, dass man nicht mehr die Fahrt in das nächste Casino antreten muss, sondern ganz bequem vom eigenen Sofa aus spielen kann.

Lizenzierung spielt eine wichtige Rolle

Genau wie viele andere Online Casinos ist auch Jackpot City mit einer Lizenz der zuständigen Behörden in Malta auf dem Markt aktiv. Bei anderen Betreibern stammt die nötige Lizenz vielleicht aus anderen Ländern, allerdings können auch diese in verschiedenen Staaten agieren. Durch das Internet ist es schließlich möglich, von einem Firmensitz aus in vielen verschiedenen Ländern aktiv zu sein. Bei einer klassischen Spielbank ist das komplett anders, hier spielt der Standort des Gebäudes die entscheidende Rolle, es ist also jederzeit klar, wer für die Lizenz der Spiele zuständig ist.

Behörden wollen sich Einnahmen sichern

Für die staatlichen Behörden, die zuvor viel Geld mit der Lizenzierung von Glücksspielen verdient haben, ist der Wegfall dieser Einnahmen natürlich ein Problem. Deshalb versuchen sich zumindest die Finanzämter in Deutschland und anderswo, ihren Teil der Umsätze zu sichern. So gab es in der Vergangenheit zum Beispiel Berichte darüber, dass für die in Deutschland angefallenen Umsätze von Glücksspielportalen mit einer Lizenz aus Malta die deutsche Mehrwertsteuer anfallen sollte. Wie sich das in der Praxis berechnen lässt, ist jedoch nicht ganz einfach zu sagen. Zahlungen im Internet lassen sich schließlich über nationale Grenzen hinweg abwickeln, gerade innerhalb der EU ist das längst kein Problem mehr.

Neue Aufmerksamkeit durch Paradise Papers

Die im November 2017 veröffentlichten Paradise Papers haben erneut gezeigt, dass es bei der Regulierung von Glücksspielen im Internet durchaus Probleme gibt. Einerseits können Online Casinos mit einer innerhalb der EU ausgestellten Lizenz auf dem gesamten Binnenmarkt aktiv sein. Andererseits versuchen nationale Regierungen immer wieder, bestimmte Regelungen mit Blick auf Glücksspiele umzusetzen und auf diese Weise dafür zu sorgen, dass die Glücksspiele auch weiterhin für hohe Einnahmen auf nationaler Ebene sorgen. Wie dieses Ringen ausgeht, steht derzeit noch in den Sternen, auf jeden Fall dürfte es in den kommenden Jahren noch das eine oder andere Verfahren vor Gericht geben.

Keine Auswirkungen auf Spieler

Wer sich in einem Online Casino registriert, um dort seine Einsätze zu platzieren, muss zunächst einmal keine Auswirkungen befürchten. Die Regulierung solcher Portale sowie die möglichen Zahlungen für Lizenzen oder Steuern auf nationaler Ebene müssen von den Betreibern geleistet werden. Als Spieler sollte man jedoch darauf achten, dass das gewählte Casino tatsächlich über eine Lizenz verfügt, schließlich tummeln sich auf diesem umkämpften Markt auch einige unseriöse Anbieter. Viele Informationen rund um dieses Thema finden sich auch im Internet.

Kreditzinsen am Tiefpunkt? – Mandantenbrief 03/15

Liebe Leser, wer sein Geld spart, also Konsumverzicht praktiziert, bekommt dafür eine Belohnung, den Guthabenzins. Wer sich Geld leiht, muss dafür eine Gebühr zahlen, den Kreditzins. So weit so gut. In den letzten Jahren sind diese eng miteinander in Verbindung stehenden Zinssätze kontinuierlich gesunken.

Nun auch noch China – Mandantenbrief 09/15

Liebe Leser, hatten wir nicht in den letzten Monaten genug Probleme? Griechenland, Verschuldung, Flüchtlingsproblematik usw. Nun vernichtet der Börseneinbruch in China virtuell erhebliche Aktienwerte. Und wie geht das weiter? Noch schnell verkaufen?

Sparen ja, bausparen eher nein – Mandantenbrief 12/17

Welche Sparform auch immer, systematisches Sparen ist extrem sinnvoll. Gleichwohl sollte jeder Sparer immer mal wieder überprüfen, ob die gewählte Variante nicht durch eine bessere abgelöst werden sollte.

Der Traum eines gemeinsamen Büros geht in Erfüllung – Mandantenbrief 06/18

  ©FinanzberatungFrommholzOHG   Der Traum eines gemeinsamen Büros geht in Erfüllung "Die Senioren ziehen schon wieder um", werden einige denken. Erstaunlich viele von Ihnen haben aber schon letztes Jahr die Vermutung geäußert, "ohne Garten und Rosen halten...

Kurssturz muss kein Crashvorbote sein – Mandantenbrief 04/18

Die vergangene Börsenwoche brachte herbe Kursverluste. Der S&P 500 verlor rund sechs Prozent. Beim DAX ging es nicht ganz so drastisch nach unten, aber auch hier gab der Index um 3,3 Prozent nach. Der Kurssturz ist nicht der einzige im noch relativ jungen Jahr. Kommt jetzt bald der “richtige” Crash?

Lebensversicherer gefährden Altersvorsorge – Mandantenbrief 10/17

Bei den anhaltenden Niedrigzinsen wird es für Lebensversicherer fast unmöglich, noch Erträge zu erwirtschaften, die die garantierte Mindestverzinsung sicherstellen – von Überschüssen ganz zu schweigen.

Korrektur der Korrektur | Mandantenbrief 04/19

Viele seriöse Beobachter und Finanzberater rieben sich Ende 2018 jeden Tag wieder die Augen. Die Stärke der Korrektur der Börsenentwicklung war weder prognostizierbar noch wirklich begründbar. Noch wenige Wochen vorher hatten vergleichbare Meldungen keinen Einfluss, und nun dieser Einbruch. Täglich stellte sich die gleiche Frage: Verkaufen oder nachkaufen.

Märkte sind erstaunlich robust – Mandantenbrief 07/18

Manchmal ist es ganz hilfreich, einen Schritt zurückzutreten und ganz unvoreingenommen die aktuelle Situation zu betrachten. Das möchten wir mit diesem Mandantenbrief versuchen:
Trotz des von den USA vom Zaun gebrochenen Zollstreits zeigen sich die Börsen erstaunlich widerstandsfähig. Aufgrund der stabilen Entwicklung der Realwirtschaft kam es an den Märkten lediglich phasenweise zu Irritationen. Insgesamt scheinen sich diese nach wie vor auf dem Wachstumspfad zu befinden.

Feuerwerk an den Börsen – Mandantenbrief 02/20

Feinstaub entwickelt sich bei einem Kursfeuerwerk an den Börsen zum Glück nicht. Aber die Gefahr von übertriebenen Entwicklungen bleibt. Wie könnte es in 2020 weitergehen? Zunächst ein Blick in den Rückspiegel.

Kredite zur Vermögensoptimierung – Mandantenbrief 9/16

Der Leitsatz “Kredite schnell zu tilgen” sollte gerade angesichts der Niedrigzinsen überdacht werden. Sich heute für mehr als ein Jahrzehnt nahezu kostenfreie Kredite zu sichern, kann eine kluge Strategie sein, die eigene Vermögensstruktur weiter zu optimieren.

Statt nur einer Meinung ein qualifiziertes Urteil?
Jetzt unverbindlich anfragen!

Welche Strategien sich für hohe Ansprüche empfehlen: Mehr über Ihre Möglichkeiten erfahren!

frank_frommolz
Frank
Frommholz

frank@finanzberatung-frommholz.de
Telefon: 040 32005413

frerk_quadrat

Frerk
Frommholz

frerk@finanzberatung-frommholz.de
Telefon: 04337 919984

14 + 8 =