UA-58392891-1

Die Kalte Progression bei den Steuern wird immer wieder kritisiert. Doch bislang fehlt es an konkreten Versuchen, daran etwas zu ändern. Jetzt gibt es einen Vorschlag des bayerischen Finanzministers Söder dazu.

Ein Verstoß gegen Steuergerechtigkeit

Viele Steuerzahler ärgern sich seit Langem über die Kalte Progression. So wird der steuerliche Effekt bezeichnet, der bei Nominallohnerhöhungen entsteht.

Sie haben Fragen zu dem Thema? Sprechen Sie uns an!

Dadurch rutschen automatisch viele Steuerzahler in Einkommensklassen mit höheren Steuersätzen. Die Einkommensteuer-Tarife berücksichtigen nämlich nicht die Inflation. So kann es geschehen, dass trotz Lohnerhöhung wegen der Inflation und höherer Steuersätze real weniger Einkommen übrig bleibt als vorher – ein eklatanter Verstoß gegen die Steuergerechtigkeit.

Obwohl diese Gerechtigkeitslücke bekannt ist, ist die Politik bisher über vage Absichtserklärungen, etwas ändern zu wollen, nicht hinausgekommen. Die berechtigte Angst vor Einnahmeausfällen bei den Steuern, wenn die Kalte Progression beseitigt oder entschärft würde, hat dies bisher verhindert. Ob daher Bayerns Finanzminister jetzt mit seinem Vorschlag reüssiert, darf bezweifelt werden.

Söders Steuerbremse

Söder will den Einkommensteuertarif künftig so gestalten, dass die jährliche Inflationsrate automatisch berücksichtigt wird. Danach sollen Steuerzahler nur noch von höheren Steuersätzen betroffen sein, wenn ihr Realeinkommen – und nicht das Nominaleinkommen – tatsächlich höher geworden ist. Wenn das Einkommen dagegen nur entsprechend der Inflation steigt, würde sich keine Änderung der Steuerbelastung ergeben.

Diese Steuerbremse bringt Söder in die laufenden Verhandlungen zur Neugestaltung des Bund-Länder-Finanzausgleichs ein. Auf viel Gegenliebe dürfte er damit nicht stoßen. Denn seine Finanzminister-Kollegen aus finanzschwächeren Ländern müssten sich bei einer Umsetzung auf weniger Einnahmen aus Steuern einstellen. Das wäre angesichts des ab 2020 für die Länder geltenden Schuldenaufnahmeverbots im Rahmen der Schuldenbremse eine zusätzliche Last.

Schlechte Chancen

Von daher stehen die Chancen für eine Umsetzung eher schlecht. Der Leidensdruck ist derzeit nicht sehr groß. Angesichts der niedrigen Inflation kommt die Kalte Progression im Augenblick ohnehin kaum zum Tragen. Dennoch wird das Thema weiter auf der politischen Agenda bleiben.

Klugheit besiegt eben nicht den Markt – Mandantenbrief 04/17

Liebe Leser, genau ein derartiger Mandantenbrief, wie der, der Ihnen nun vorliegt, hat mir eine interessante Erfahrung beschert, an der ich Sie gerne teilnehmen lassen möchte. Daher kommt die April-Ausgabe auch leicht verspätet. Bitte um Nachsicht.

Außergewöhnliche Abwärtsgeschwindigkeit | Mandantenbrief 08/2020

Viele Fachleute schwanken in der Beurteilung der Börsensituation zwischen „erfolgreicher Bodenbildung“ und „übertriebener Börsenerholung“. Wir auch.

Dauernd neue Höchststände – Mandantenbrief 01/17

Liebe Leser und wieder ist es so weit, der DAX schnellt auf ein neues Jahreshoch. Emotional wollen viele Anleger jetzt verkaufen unter der Devise, es kann doch so nicht weitergehen.

Aktien ETF – ein Geldwert? – Mandantenbrief 10/16

Der ETF oder auch Exchange Traded Funds wird von Verbraucherschützern als das Allheilmittel der Finanz- und Anlegerwelt gefeiert. Unter bestimmten Voraussetzungen ist er aber eher ein Geld- als ein Sachwert.

Tsunami an den Devisenmärkten – Mandantenbrief 1/15

Lieber Leser, die Schweizer Nationalbank hat die feste Währungskursgrenze zum Euro aufgegeben. Hintergrund ist die erwartete Schwäche des Euros. In Wahrheit kapituliert die mächtige Zentralbank aber vor den ungeheuren Massen an jederzeit verfügbarem, Anlagemöglichkeiten suchenden Kapitals.

Lachs so teuer wie ein Fass Nordseeöl – Mandantenbrief 02/16

Liebe Leser, Erdöl wurde jahrzehntelang als schwarzes Gold bezeichnet. Es war vergleichsweise selten, besaß vermeintlich endliche Reserven und war für die globale Wirtschaft extrem wichtig. Der geradezu groteske Preisverfall führte nun aber dazu, dass ein Lachs teurer ist als ein Barrel Nordseeöl.

Nachhaltigkeit ist kein Renditekiller mehr – Mandantenbrief 09/18

Aufgrund unseres langfristigen Investmentansatzes war für uns schon immer das Gedankengut der Nachhaltigkeit oder der Ökologie von großer Wichtigkeit. Bedauerlicherweise gab es kaum befriedigende Lösungen, die auch den Renditeaspekt genügend berücksichtigten. Seit einigen Monaten prüfen wir einen modifizierten Ansatz dazul. Nun haben wir uns entschieden, Ihnen zu empfehlen, den “Global Core” in die Nachhaltigkeitsvariante dieses Fonds zu tauschen. Die Entwicklungen laufen absolut parallel, so dass Umweltschutzgedanken endlich keine Renditekiller mehr sind.

Nun auch noch China – Mandantenbrief 09/15

Liebe Leser, hatten wir nicht in den letzten Monaten genug Probleme? Griechenland, Verschuldung, Flüchtlingsproblematik usw. Nun vernichtet der Börseneinbruch in China virtuell erhebliche Aktienwerte. Und wie geht das weiter? Noch schnell verkaufen?

Familie Frommholz in Feststimmung | Mandantenbrief 12/19

Wir haben es diesmal, erstmals nach vielen Jahren nicht geschafft, einen Mandantenbrief mit inhaltlich wertvollen Informationen zu erstellen. Wir haben uns mit vielen Seminaren auf die Themen Vorsorgevollmacht und Patientenverfügung konzentriert, sind aber noch nicht vollständig durch mit unseren Recherchen.

Am Mute hängt der Erfolg – Mandantenbrief 06/2017

Liebe Leser, schon Theodor Fontane hat im vorletzten Jahrhundert für sich formuliert: “Am Mute hängt der Erfolg.” Der Mut, neue Lebenswege auch zur Unzeit zu erwägen, zu diskutieren und gegebenenfalls umzusetzen, kann ganz neue Chancen eröffnen. Wir haben dies in den letzten Wochen erlebt und möchten Sie gerne daran teilhaben lassen.

Statt nur einer Meinung ein qualifiziertes Urteil?
Jetzt unverbindlich anfragen!

Welche Strategien sich für hohe Ansprüche empfehlen: Mehr über Ihre Möglichkeiten erfahren!

frank_frommolz
Frank
Frommholz

frank@finanzberatung-frommholz.de
Telefon: 040 32005413

frerk_quadrat

Frerk
Frommholz

frerk@finanzberatung-frommholz.de
Telefon: 04337 919984

6 + 6 =