UA-58392891-1

Trotz niedriger Zinsen und realem Kapitalverlust – Tagesgeld erfreut sich bei deutschen Anlegern ungebrochener Beliebtheit. Rund 900 Milliarden Euro wurden Ende vergangenen Jahres auf Tagesgeldkonten bei Banken gehalten. Garantierte Einlagensicherheit und die tägliche Verfügbarkeit – fast wie bei Bargeld – machen diese spezielle Form der Festgelder nach wie vor attraktiv.

Liquiditätsüberschuss bei Banken

Was für Anleger bequem ist, stellt die Kreditinstitute vor nicht unerhebliche Probleme. Sie können mit der überreichlich vorhandenen Liquidität derzeit wenig anfangen.

Sie haben Fragen zu dem Thema? Sprechen Sie uns an!

Längerfristige Anlagen sind für sie wegen des Zinsniveaus kaum lohnend und wegen der damit verbundenen Kapitalbindung riskant. Wenn die Libor Zinsen wieder steigen sollten, drohen nämlich erhebliche Abflüsse von Kundengeldern, die die Banken dann teuer refinanzieren müssten. Die stark gesunkenen Zinsen belasten denn auch zunehmend die Ertragslage der Banken. Vor allem die nach wie vor stark filialisierten Sparkassen und Volks- und Raiffeisenbanken haben damit zu kämpfen.

Keine Verwendung für Tagesgeld

Tagesgeldeinlagen stellen aktuell für die Banken eher eine Belastung dar. Die Kreditinstitute können sich aktuell noch günstiger kurzfristiges Geld bei der EZB besorgen. Hier erhalten sie Kredit praktisch zum Nullzinssatz. Dagegen ist die Finanzierung über Tagesgeld vergleichsweise ungünstig. Dass die Institute ihren Kunden trotzdem immer noch Zinsen für Tagesgeldeinlagen zahlen, hängt nicht zuletzt mit dem Wettbewerb zusammen. Die Banken fürchten beim Abfluss von Tagesgeld auch den Verlust der Kundenbeziehung insgesamt. In den vergangenen Jahren wurden attraktive online Tagesgeldangebote von vielen Banken als Einstieg für Cross-Selling-Geschäfte genutzt.

Bargeld in unsicheren Zeiten parken

Dennoch erwarten Experten in der derzeitigen Lage keinen aggressiven Preiswettbewerb. Das ‘Zinshopping’ sei bei Zinsunterschieden von Zehntel-Prozent-Punkten wegen des damit verbundenen Aufwands unbeliebt. Die Kunden reagierten eher träge auf Zinsveränderungen. Ein wesentliches Motiv für das Engagement der Anleger in Tagesgeld sei die anhaltende Unsicherheit über die weitere Kapitalmarktentwicklung. Daran dürfte sich in den nächsten Monaten wenig ändern. Tagesgeld wird daher weiterhin von Anlegern als Parkplatz für Bargeld genutzt werden.

Kapitalmärkte bemerkenswert widerstandsfähig – Mandantenbrief 10/18

Obwohl wir bekanntlich langfristig denken und handeln, stellt sich immer mal wieder die Frage, ob frisches Geld an den Märkten gerade jetzt angelegt werden soll. Oder lieber warten? Oder gar Gewinne mitnehmen? Zur Meinungsbildung nachfolgend unsere Marktbewertung der letzten Monate und unsere gegenwärtige Markteinschätzung.

Rente mit 63 – Mandantenbrief 9/14

Liebe leser, nicht nur die Einführung der Rente mit 63 in einer Zeit, in der die Lebenserwartung immer länger wird – nun auch noch die Bonifikation einer längeren Lebensarbeitszeit in einer unvorstellbaren Größenordnung. Die deutsche Politik tendiert immer weiter in Richtung eines verkrusteten Sozialstaates.

Griechenland + Deflation = Crash? – Mandantenbrief 02/15

Liebe Leser, am 15. Januar hatte die Schweizer Nationalbank die feste Währungskursgrenze zum Euro aufgegeben. Zeichen eines erwarteten Eurorückganges. Dann noch die überraschende Griechenlandwahl und über allem schwebt die Flut billigen Geldes aus Befürchtungen vor einer Deflation.

Märkte sind erstaunlich robust – Mandantenbrief 07/18

Manchmal ist es ganz hilfreich, einen Schritt zurückzutreten und ganz unvoreingenommen die aktuelle Situation zu betrachten. Das möchten wir mit diesem Mandantenbrief versuchen:
Trotz des von den USA vom Zaun gebrochenen Zollstreits zeigen sich die Börsen erstaunlich widerstandsfähig. Aufgrund der stabilen Entwicklung der Realwirtschaft kam es an den Märkten lediglich phasenweise zu Irritationen. Insgesamt scheinen sich diese nach wie vor auf dem Wachstumspfad zu befinden.

Kredite zur Vermögensoptimierung – Mandantenbrief 9/16

Der Leitsatz “Kredite schnell zu tilgen” sollte gerade angesichts der Niedrigzinsen überdacht werden. Sich heute für mehr als ein Jahrzehnt nahezu kostenfreie Kredite zu sichern, kann eine kluge Strategie sein, die eigene Vermögensstruktur weiter zu optimieren.

DAX-Stand, die emotionale Bremse – Mandantenbrief 04/15

Liebe Leser, wenn ganz allgemein vom Dax gesprochen wird, ist meist der Performance-Index gemeint, bei dem Dividendenzahlungen in die Berechnung einfließen. Daneben existiert aber auch der Kursindex, der dagegen die reine Kurswertentwicklung der 30 Mitglieder abbildet. Ein großer Unterschied!

Aktien ETF – ein Geldwert? – Mandantenbrief 10/16

Der ETF oder auch Exchange Traded Funds wird von Verbraucherschützern als das Allheilmittel der Finanz- und Anlegerwelt gefeiert. Unter bestimmten Voraussetzungen ist er aber eher ein Geld- als ein Sachwert.

Neue Aktionärskultur | Mandantenbrief 05/19

Hauptversammlungen sind bei Aktiengesellschaften äußerst wichtige Ereignisse. Um Ihnen einen tieferen Einblick in solche Prozesse zu geben, möchten wir uns mit diesem Mandantenbrief auf ein aktuelles Beispiel konzentrieren, dass zugleich auch Veränderungen deutlich macht.

Flüchtlingskrise und die Börse – Mandantenbrief 11/15

Lieber Leser, jahrelang sorgten sich die Kapitalmärkte um das im europäischen Zusammenhang so winzig kleine Griechenland. Krisensitzungen, die ganze Nation bewegende Bundestagsabstimmungen und „Brennpunkte“ ohne Ende haben die letzten Jahre bestimmt. Und nun?

Bearbeitungsgebühren zurückfordern – Mandantenbrief 11/14

Lieber Leser, der Bundesgerichtshof (BGH) hat entschieden, dass Bearbeitungsgebühren bei nach 12/2004 aufgenommenen Bankdarlehen unzulässig sind. Höchstrichterlich entschieden ist dies endgültig für Verbraucherkredite. Analog gilt dies wohl auch für Baufinanzierungskredite.

Statt nur einer Meinung ein qualifiziertes Urteil?
Jetzt unverbindlich anfragen!

Welche Strategien sich für hohe Ansprüche empfehlen: Mehr über Ihre Möglichkeiten erfahren!

frank_frommolz
Frank
Frommholz

frank@finanzberatung-frommholz.de
Telefon: 040 32005413

frerk_quadrat

Frerk
Frommholz

frerk@finanzberatung-frommholz.de
Telefon: 04337 919984

11 + 3 =