Der Templeton Growth Fonds ist nach jahrelanger Performance-Schwäche wieder auf Erfolgskurs. Bereits 1954 aufgelegt erfreute sich der Investmentfonds jahrzehntelanger Beliebtheit, die letztendlich von wenig überzeugendem Wertzuwachs getrübt wurde.

Der Klassiker erfuhr seine Trendumkehr durch neues Management.

Der Templeton Growth Fonds findet zu alter Stärke zurück

In erster Linie ist die Trendwende seinem neuen Templeton Manager Norman Boersma zu verdanken, welcher seit drei Jahren den Templeton Growth betreut.

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Seitdem gehört der Fonds wieder zu den guten weltweit investierenden Beteiligungen. Werden lediglich die vergangenen drei Jahre zur Bewertung herangezogen, rangiert der Fonds in seiner Kategorie unter den Top-Ten.

Manager Boersma ist jedoch keineswegs ein Zauberer, ihm gelang der Erfolg durch die strikte Befolgung der Börsenregeln von Sir Templeton. Bereits bei der Gründung des Templeton Growth Funds im Jahr 1954 wurden von seinem Initiator folgende Richtlinien aufgestellt:

1. Anleger sollten investieren, statt zu spekulieren.
2. Dabei müssen sie auf günstige Bewertungen achten.

Diese Kriterien führten bereits 1954 zum Erfolg des Templeton Growth, daher will sein neuer Manager mit der gleichen Vorgehensweise wieder an vergangene Zeiten anknüpfen.

Günstige Aktien tragen zum Erfolg des Templeton Growth bei

Weil Manager Boersma von den Templeton-Regeln überzeugt ist, haben bei ihm teure Aktien keine Chance. In diese Kategorie fallen derzeit viele amerikanische Titel. Wird der Templeton Growth mit dem MSCI World verglichen, fällt die etwa 20-prozentige Untergewichtung bei amerikanischen Werten auf. Das Management favorisiert lieber langfristige Investments in günstige Aktien und hat aktuell Wertpapiere von Lufthansa, Microsoft oder Samsung im Fokus.

Diese Papiere erfüllen mit exzellenten Value-Kennziffern wie KGV und KBV die hohen Anforderungen von Boersma. Denn er sucht und findet immer Aktien für den Templeton Growth, die fünfzig oder mehr Prozent unter dem Firmenwert notieren. Der Manager setzt darauf, dass weitere Kursminderungen kaum anstehen, sich jedoch Chancen auf Wertverdopplung bieten.

Boermas Interesse gilt daher insbesondere den Schwellenländern, denn deren Aktien sind aktuell günstig bewertet.

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