©iStock.com/Izabela_Habur

Unabhängigkeit in der Finanzberatung

Zunehmend viele Verbraucher verlangen bei der Finanzberatung nach Unabhängigkeit, weil die provisionsorientierte Bankberatung vielfach bereits zu Fehlentscheidungen mit teils erheblichen Verlusten geführt hat. Wie die Beratung bei Banken ist, geht aus einer aktuellen Studie der Stiftung Warentest hervor.

Das Problem der klassischen Bankberatung

Der Kundenberater einer Bank fungiert genau genommen als Verkäufer, er nimmt sich vergleichsweise wenig Zeit zur Ermittlung von Anlageziel, Lebenssituation und finanzieller Tragfähigkeit. Seine Aufgabe ist in erster Linie der Verkauf hauseigener Produkte, seine Absicht ist die Erzielung der damit verbundenen Provision für den Arbeitgeber. Die Bankkundschaft hat die Nachteile dieser Beratung durchaus zu spüren bekommen und wünscht sich immer mehr eine Finanzberatung in Unabhängigkeit.

Die Stiftung Warentest hat die Bankberatung getestet

Die Verbraucherschützer nahmen 23 Institute ins Visier und testeten die dort gegebene Finanzberatung zu Investmentprodukten bei insgesamt 160 Beratungsgesprächen.

Sie haben Fragen zu dem Thema? Sprechen Sie uns an!

Das Ergebnis spricht für sich. Zwar wird mittlerweile aufgrund neuer Vorschriften mehr auf den Kundenstatus eingegangen und auch nach Anlagezielen gefragt. Allerdings boten die meisten Berater daraufhin Produkte an, die oft nicht mit den Zielen der Kunden in Einklang zu bringen waren. Die Stiftung konnte lediglich drei von 23 Instituten eine objektive Beratung bescheinigen und sieht die Ursache dafür in fehlender Unabhängigkeit.

Auch Bankberater wünschen sich Unabhängigkeit

Die meisten Berater haben den Interessenskonflikt zwischen ihrer Finanzberatung und den Vorgaben aus der Chefetage erkannt. Die daraus entstehende Frustration zwingt sie zu eigenständiger Arbeit mit zeitgemäßer Transparenz und daher zu einem Wechsel in die unabhängige Selbstständigkeit. Sie wissen, dass sie ihr Ansinnen nicht in großen Organisationen realisieren können, und denken daher an den Abschied sowie an den Aufbau einer eigenständigen Finanzberatungsfirma. Eine recht gute Seite auf der weiterführende Informationen für dieses Vorhaben bereitgestellt werden, ist SELBSTCHEF.de.

Die Bankberater profitieren dabei vor allem von der Tatsache, dass ein ausbaufähiger Markt für unabhängige Finanzberatung bereits vorhanden ist. Ausbaufähig deshalb, weil auch die Kundschaft immer mehr die Vorteile der Eigenständigkeit erkennt. Natürlich erfordert ein Wechsel hin zur Unabhängigkeit die Aufgabe von Bewährtem ebenso wie den Mut zu sinnvollen Alternativen.

Finanzkunde oder Erdkunde? – Mandantenbrief 12/15

Liebe Leser, vor dreieinhalb Jahren haben wir einigen Kollegen einen Zusammenschluss initiiert, der im Laufe der Zeit durch kompetente Berater ergänzt wurde. Kritisch betrachtete unsere Gruppe die Diskussionen, ob nun Provision- oder Honorarberatung optimal für die Mandanten sei.

Tsunami an den Devisenmärkten – Mandantenbrief 1/15

Lieber Leser, die Schweizer Nationalbank hat die feste Währungskursgrenze zum Euro aufgegeben. Hintergrund ist die erwartete Schwäche des Euros. In Wahrheit kapituliert die mächtige Zentralbank aber vor den ungeheuren Massen an jederzeit verfügbarem, Anlagemöglichkeiten suchenden Kapitals.

Droht eine neue Finanzkrise? – Mandantenbrief 08/17

Runde Jubiläen laden zum Rückblick ein. Die Finanzkrise hat vor 10 Jahren begonnen. Wie war damals die Stimmung und was hat sich seit dem verändert? Sind wir klüger geworden?

Das freundliche Inflationsgespenst – Mandantenbrief 05/2021

Das Inflationsgespenst ist zurück und mit ihm die Sorge um die Folgen dieser Entwicklung für die Aktienmärkte. In den letzten Wochen dominierte es an den Finanzmärkten.

Nachhaltigkeit im Fokus – Mandantenbrief 08/2021

Vor einigen Jahren bildeten nachhaltige Geldanlagen noch eine kleine Nische in einem riesigen Anlagespektrum – nicht selten belächelt oder wegen vermeintlich unterdurchschnittlicher Performance in Frage gestellt.

Korrektur der Korrektur | Mandantenbrief 04/19

Viele seriöse Beobachter und Finanzberater rieben sich Ende 2018 jeden Tag wieder die Augen. Die Stärke der Korrektur der Börsenentwicklung war weder prognostizierbar noch wirklich begründbar. Noch wenige Wochen vorher hatten vergleichbare Meldungen keinen Einfluss, und nun dieser Einbruch. Täglich stellte sich die gleiche Frage: Verkaufen oder nachkaufen.

Sparen ja, bausparen eher nein – Mandantenbrief 12/17

Welche Sparform auch immer, systematisches Sparen ist extrem sinnvoll. Gleichwohl sollte jeder Sparer immer mal wieder überprüfen, ob die gewählte Variante nicht durch eine bessere abgelöst werden sollte.

Volatil aufwärtsgerichtet – Mandantenbrief 07/20

Noch vor einigen Wochen war es undenkbar, dass wir jeden Tag den neuesten Veröffentlichungen des Robert-Koch-Institutes oder anderen Virologen voller Spannung lauschen.

DAX-Stand, die emotionale Bremse – Mandantenbrief 04/15

Liebe Leser, wenn ganz allgemein vom Dax gesprochen wird, ist meist der Performance-Index gemeint, bei dem Dividendenzahlungen in die Berechnung einfließen. Daneben existiert aber auch der Kursindex, der dagegen die reine Kurswertentwicklung der 30 Mitglieder abbildet. Ein großer Unterschied!

Lagarde setzt auf Niedrigzinsstrategie | Mandantenbrief 07/19

Die für uns erhebliche Nachricht der letzten Monate war die vorgesehene Ernennung von IWF-Chefin Christine Lagarde zur EZB-Präsidentin. Damit dürfte die EZB-Politik mit immensen Liquiditätsaufblähungen und einer Nullzinspolitik fortgesetzt werden. Die primär kurzfristig denkenden Börsen feierten mit Kursgewinnen (Lagarde-Effekt).

Statt nur einer Meinung ein qualifiziertes Urteil?
Jetzt unverbindlich anfragen!

Welche Strategien sich für hohe Ansprüche empfehlen: Mehr über Ihre Möglichkeiten erfahren!

frank_frommolz
Frank
Frommholz

frank@finanzberatung-frommholz.de
Telefon: 040 32005413

frerk_quadrat

Frerk
Frommholz

frerk@finanzberatung-frommholz.de
Telefon: 04337 919984

15 + 14 =