Wer an den Börsen eher vorsichtig agieren möchte, findet in der Anlagevariante Value ETF die besten Voraussetzungen dafür. Denn der Value-Ansatz hat sich besonders nach den letzten Finanzkrisen immer durch Überlegenheit bewiesen.

Der Value ETF – eine keineswegs neue Anlageform

Bereits 1954 zeigte der legendäre Investor und Fondsmanager Sir Templeton die Überlegenheit des Value-Ansatzes durch seinen Templeton Growth Fonds. Sicher werden die Vorteile des Value-Stils teilweise durch die Gebühren der Fondsmanager kompensiert, welche in der Regel zwei Prozent und mehr der Entwicklung für sich beanspruchen.

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Die Anleger können sich diese Mehrkosten jedoch sparen, wenn sie sich für Value ETF entscheiden. Die Vorteile dieser börsennotierten Indexfonds sind überzeugend. Value-ETF sind ausschließlich auf Substanzaktien aufgebaut, jedoch bedürfen sie keines Fondsmanagers. Die Titelauswahl erfolgt nach eindeutig formulierten Regeln und basiert auf mathematische Kennzahlen.

Dass die ETF`s ohne Fondsmanager auskommen, spüren die Anleger insbesondere an den geringen Gebühren, welche zwischen 0,35 und ein Prozent konkurrenzlos niedrig sind. Auch von Ausgabeaufschlägen sind Anleger bei Value-ETF nicht betroffen, die Papiere können ebenso wie Aktien an den Börsen erworben oder verkauft werden.

Bessere Renditen bei Value ETF

Der deutliche Vorteil bei den Gebühren wird durch die überzeugende Performance in den Schatten gestellt. Besonders nach der letzten Finanzkrise bewährte sich der Value-Ansatz. Die meisten Value-ETF zeigten eine wesentlich bessere Entwicklung als herkömmliche Indizes mit identischen Anlageschwerpunkten.

Der PowerShares FTSE RAFI Europe und der ETFlab Stoxx Strong Value präsentierten sich im Jahr nach der letzten Finanzkrise mit Steigerungen zwischen 45 und 47 Prozent. Aktuell begeistert der Value-ETF des Anbieters MSCI mit der Zusatzbezeichnung Europe Value Source die Anleger mit einer Rendite von fast 16 Prozent bei einer Gesamtkostenquote von nur 0,35 Prozent.

Somit dürfte die Erfolgsgeschichte der Value ETF noch lange nicht beendet sein. Die Analysten sind sich darüber einig, dass der Value-Ansatz vor allem nach Krisen an den Finanzmärkten höhere Renditen generieren kann. Aber auch ohne turbulente Zeiten können Anleger vom Value-Ansatz nur profitieren.

Märkte sind erstaunlich robust – Mandantenbrief 07/18

Manchmal ist es ganz hilfreich, einen Schritt zurückzutreten und ganz unvoreingenommen die aktuelle Situation zu betrachten. Das möchten wir mit diesem Mandantenbrief versuchen:
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Liebe Leser, genau ein derartiger Mandantenbrief, wie der, der Ihnen nun vorliegt, hat mir eine interessante Erfahrung beschert, an der ich Sie gerne teilnehmen lassen möchte. Daher kommt die April-Ausgabe auch leicht verspätet. Bitte um Nachsicht.

Der Traum eines gemeinsamen Büros geht in Erfüllung – Mandantenbrief 06/18

  ©FinanzberatungFrommholzOHG   Der Traum eines gemeinsamen Büros geht in Erfüllung "Die Senioren ziehen schon wieder um", werden einige denken. Erstaunlich viele von Ihnen haben aber schon letztes Jahr die Vermutung geäußert, "ohne Garten und Rosen halten...

DAX-Stand, die emotionale Bremse – Mandantenbrief 04/15

Liebe Leser, wenn ganz allgemein vom Dax gesprochen wird, ist meist der Performance-Index gemeint, bei dem Dividendenzahlungen in die Berechnung einfließen. Daneben existiert aber auch der Kursindex, der dagegen die reine Kurswertentwicklung der 30 Mitglieder abbildet. Ein großer Unterschied!

Breit gestreut und viel Disziplin – Mandantenbrief 02/2021

2020 war eines der turbulentesten Jahre der jüngeren Geschichte und historisch in mehrfacher Hinsicht beispiellos. Und es hat uns auch gezeigt, wie unerhört belastbar Menschen, Institutionen und Finanzmärkte sein können.

Vielleicht wird Trump doch nicht so schlimm – Zwischenruf 11/16

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Wirkliche Erholung? – Mandantenbrief 09/2020

Viele Fachleute schwanken in der Beurteilung der Börsensituation zwischen „erfolgreicher Bodenbildung“ und „übertriebener Börsenerholung“. Wir auch.

Wiederholt sich Geschichte? – Mandantenbrief 07/2021

Auch wenn sie zuletzt stockte: Der von der Corona-Pandemie ausgelöste starke Kursanstieg, erinnert stark an die Zeit der Dotcom-Blase im Jahr 2000.

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