UA-58392891-1

©iStock.com/Pali-Rao

Verbraucherzentrale und “Honorarberatung”

Dass die “Honorarberatung” ein vorbildliches Instrument zur Verbesserung des Verbraucherschutzes darstellt, wird auch von der Verbraucherzentrale nicht bestritten. Denn die Organisation arbeitet schon seit einiger Zeit nach dem gleichen Prinzip.

Die “Honorarberatung” trennt das Produkt von der Beratungsleistung

Ziel der “Honorarberatung” ist, durch mehr Transparenz und bessere Beratungsqualität den Kunden zu geeigneten Produkten zu verhelfen. Um schon im Vorfeld der Beratung Interessenskonflikte zu beseitigen, ist eine strikte Trennung von Produkt und Beratung unumgänglich. Die Verbraucherzentrale unterstützt diese Bestrebungen der “Honorarberater”, weil sie letztendlich in genau derselben Art und Weise vorgeht.

Auch die qualitative Verbesserung der Beratung ist ein Ziel, welches die “Honorarberatung” und die Verbraucherzentrale gleichermaßen verfolgen. Beide Parteien setzen auf erstklassig ausgebildete Berater, die ihren Kunden in jeder Situation mit hilfreichen Ratschlägen zur Seite stehen können.

Sowohl die Mitarbeiter der Verbraucherzentrale als auch die in der “Honorarberatung” tätigen Menschen können ihre Arbeit nicht kostenlos verrichten, daher verlangen sie für die Beratungstätigkeiten angemessene Gebühren von ihren Kunden.

Die Verbraucherzentrale hat einige Jahre Vorsprung

Die “Honorarberatung” wurde eben erst zum eigenständigen Berufsstand erhoben und ist bis auf Weiteres auf das Segment Geld- und Depotanlagen beschränkt. An einer Ausweitung des Beratungsumfangs wird gearbeitet, doch benötigt diese Zeit.

Sie haben Fragen zu dem Thema? Sprechen Sie uns an!

Ebenso viel Zeit nimmt die Aufklärung der Kunden in Anspruch, denen lange der Eindruck vermittelt wurde, dass Beratung kostenlos sei. Sie war es jedoch nie, das Beratungsentgelt war schon immer in den Produktpreisen verankert. Durch die Intransparenz der Produktgeber wurden die Kunden nie aufgeklärt. Daher stehen den “Honorarberatern” noch viele arbeitsreiche Jahre bevor.

Die Verbraucherzentrale berät schon seit einigen Jahren Kunden zu den unterschiedlichsten Themen. Auch sie nimmt für die nicht auf den Produktverkauf ausgerichtete Beratung Honorar. Die Stundensätze sind in etwa den Kosten der “Honorarberatung” gleich. Ob die Beratungsqualität bei komplexen Finanzanlagefragen an die der “Honorarberater” herankommt, kann nicht allgemeingültig beurteilt werden. Der Umfang der Beraterausbildung der Verbraucherorganisation ist nicht hinreichend bekannt und kann daher nicht verglichen werden. Tatsache ist, dass viele “Honorarberater” im Auftrag und in den Räumen der Verbraucherzentralen tätig werden.

Unser Weg

Seit vielen Jahren haben sich im Sprachgebrauch und bei uns in der Firma die Begriffe “Honorarberatung” und “Honorarberater” etabliert. Durch das zum 1.8.2014 in Kraft getretene Honorarberatergesetz werden nun die Begriffe “Honorar-Anlagenberater” (Zulassung nach §32 KWG, Aufsicht BaFin) und “Honorar-Finanzanlagenberater” (Zulassung nach §34h GewO, Aufsicht IHK) geschützt. Wir haben uns für den Honorar-Finanzanlagenberater (gemäß DIHK: gewerbliche Honorarberatung) entschieden.

Märkte sind nicht perfekt, aber effizient – Mandantenbrief 06/15

Liebe Leser, wir konnten vor einigen Tagen in Amsterdam den Nobelpreisträger Prof. Fama und seinen Mitstreiter Prof. French persönlich kennenlernen. Dreh- und Angelpunkt der Diskussionen war die Effizienzmarkthypothese, ein furchtbar sperriger Begriff mit großen Auswirkungen auf Ihre Geldanlage.

“Zinsen bleiben ewig nahe Null” | Mandantenbrief 08/19

Auch wenn im November EZB-Chef Mario Draghi den Stab an Christine Lagarde weitergibt, dürfte sich an der Politik der Euro-Notenbank wenig ändern. Die Fortsetzung des lockeren Geldkurses ist schon vorgezeichnet – nach der letzten EZB-Sitzung wurde sogar eine Wiederaufnahme der Anleihekäufe in Aussicht gestellt.

Nachhaltigkeit ist kein Renditekiller mehr – Mandantenbrief 09/18

Aufgrund unseres langfristigen Investmentansatzes war für uns schon immer das Gedankengut der Nachhaltigkeit oder der Ökologie von großer Wichtigkeit. Bedauerlicherweise gab es kaum befriedigende Lösungen, die auch den Renditeaspekt genügend berücksichtigten. Seit einigen Monaten prüfen wir einen modifizierten Ansatz dazul. Nun haben wir uns entschieden, Ihnen zu empfehlen, den “Global Core” in die Nachhaltigkeitsvariante dieses Fonds zu tauschen. Die Entwicklungen laufen absolut parallel, so dass Umweltschutzgedanken endlich keine Renditekiller mehr sind.

Droht eine neue Finanzkrise? – Mandantenbrief 08/17

Runde Jubiläen laden zum Rückblick ein. Die Finanzkrise hat vor 10 Jahren begonnen. Wie war damals die Stimmung und was hat sich seit dem verändert? Sind wir klüger geworden?

Vielleicht wird Trump doch nicht so schlimm – Zwischenruf 11/16

Gerade als junger Mensch hat mich die USA sehr fasziniert. Freiheit, Toleranz und die Möglichkeit, aus eigenem Antrieb sehr erfolgreich zu sein, hatte höchste Attraktivität.

Wirecard und die Bankendinosaurier – Mandantenbrief 08/18

Irgendwie spüren wir alle die Digitalisierung. Kontinuierliches Einstellen auf neue Abläufe ist Bestandteil unseres Lebens geworden. Aber dramatisch verändert das unser tägliches Leben nicht wirklich. Allmähliche Veränderungen nehmen wir kaum als wirkliche Neuerungen wahr. Spätestens aber, wenn eine ziemlich unbekannte Firma wie WirecardAG die Commerzbank AG überholt und auf Augenhöhe mit der Deutsche Bank AG ist, sind die seit Jahren laufenden revolutionären Anpassungen mit einem Mal glasklar. In der Bankenbrache ist ein brutaler Strukturwandel im vollen Gange.

Bausparvertrag ist kein Sparvertrag – Mandantenbrief 03/17

Liebe Leser, die Finanzberatung Frommholz war schon immer sehr kritisch dem Bausparwesen gegenüber eingestellt und hat dementsprechend auch noch nie einen Bausparvertrag verkauft. Bausparverträge sind zu teuer, zu unflexibel und aufgrund der Niedrigzinsphase nicht mehr zeitgemäß.

Feuerwerk an den Börsen – Mandantenbrief 02/20

Feinstaub entwickelt sich bei einem Kursfeuerwerk an den Börsen zum Glück nicht. Aber die Gefahr von übertriebenen Entwicklungen bleibt. Wie könnte es in 2020 weitergehen? Zunächst ein Blick in den Rückspiegel.

Rückblick, Durchblick, Ausblick – Mandantenbrief 02/17

Liebe Leser und wieder ist es so weit, der DAX schnellt auf ein neues Jahreshoch. Emotional wollen viele Anleger jetzt verkaufen unter der Devise, es kann doch so nicht weitergehen.

Griechenland + Deflation = Crash? – Mandantenbrief 02/15

Liebe Leser, am 15. Januar hatte die Schweizer Nationalbank die feste Währungskursgrenze zum Euro aufgegeben. Zeichen eines erwarteten Eurorückganges. Dann noch die überraschende Griechenlandwahl und über allem schwebt die Flut billigen Geldes aus Befürchtungen vor einer Deflation.

Statt nur einer Meinung ein qualifiziertes Urteil?
Jetzt unverbindlich anfragen!

Welche Strategien sich für hohe Ansprüche empfehlen: Mehr über Ihre Möglichkeiten erfahren!

frank_frommolz
Frank
Frommholz

frank@finanzberatung-frommholz.de
Telefon: 040 32005413

frerk_quadrat

Frerk
Frommholz

frerk@finanzberatung-frommholz.de
Telefon: 04337 919984

12 + 10 =