Zertifikate feiern derzeit ein unerwartetes Comeback an den Finanzmärkten und locken die Anleger wieder mit hohen Renditen.

Doch lässt ihre Sicherheit nach wie vor zu wünschen übrig, außer kleinen Veränderungen hat sich nichts getan.

Zertifikate gegen das Niedrigzinsniveau

Die Rückkehr an die Börsen haben Zertifikate in erster Linie den bescheidenen Zinsen bei den meisten Anlageoptionen zu verdanken. Die Verbraucher haben genug von Renditen, die sogar von der aktuell geringen Geldentwertung aufgefressen werden.

Sie haben Fragen zu dem Thema? Sprechen Sie uns an!

Daher interessieren sie sich für diese Investments, welche Erträge auch im zweistelligen Bereich versprechen. Besonders gerne investieren Verbraucher in Zertifikate, die in der Branche als solide gelten, beispielsweise Aktienanleihen oder Garantiezertifikate. Hier kommt bei ihnen der Gedanke auf, dass damit nichts verloren gehen kann.

Fast alles beim Alten

In der Tat haben Zertifikate seit der letzten Wirtschaftskrise kaum Veränderungen erlebt. Seit einigen Tagen müssen Banken jedes Zertifikat mit einer “Issuer Estimated Value” versehen. Hinter der Bezeichnung verbirgt sich ein Euro-Betrag, welcher den wirklichen Zertifikats-Wert darstellen soll. Vergleichende Anleger können dadurch schnell ersehen, wie viel in etwa die Bank daran verdient. Die ansprechende Transparenz hat jedoch einen Haken: Einheitliche Verfahren zur Berechnung sind derzeit nicht verfügbar.

Zertifikatinvestments – hohes Risiko

Weil Zertifikate außer bei ihrer Grundstruktur keine Änderung erfahren haben, besteht nach wie vor für Anleger hohes Risiko. Neben lukrativen Renditen droht unter Umständen der Totalverlust. Investments in Zertifikate setzen hohe Prognosefähigkeiten seitens der Anleger voraus, denn sie müssen die langfristige Entwicklung an den Börsen möglichst exakt einschätzen.

Viele Zertifikatvarianten sind nur dann rentabel, wenn bestimmte Börsenbarometer in festgelegten Zeiträumen nicht aus willkürlich bestimmten Kursspannen ausbrechen, dabei handelt es sich um sogenannte Bonuszertifikate. Aktienanleihen rentieren sich nur dann, wenn festgelegte Kursuntergrenzen nicht unterlaufen werden.

Fazit: Zertifikate sind nur dann empfehlenswert, wenn Anleger über die gesamte Laufzeit sichere Vorhersagen zur Börsenentwicklung generieren können. An dieser Aufgabe scheitern allerdings nahezu alle Profis.

Stecken Edelmetalle selbst in der Krise? – Mandantenbrief 11/18

In kritischen Börsenphasen kommt immer wieder der Gedanke auf: “Sollte ich nicht noch etwas mehr Edelmetalle haben?” Wenn die Aktienkurse zurückgehen, vermittelt der Gedanke an Gold oder Silber emotionale Sicherheit. Scheinbar funktioniert dieser Zusammenhang im Moment nicht.

Unbeliebteste Rally aller Zeiten | Mandantenbrief 11/2020

Verrückte Welt noch verrückter. Noch vor kurzem hatte Wirecard eine höhere Marktkapitalisierung (Börsenkurs mal ausgegebener Aktien) als die Deutsche Bank.

Kreditzinsen am Tiefpunkt? – Mandantenbrief 03/15

Liebe Leser, wer sein Geld spart, also Konsumverzicht praktiziert, bekommt dafür eine Belohnung, den Guthabenzins. Wer sich Geld leiht, muss dafür eine Gebühr zahlen, den Kreditzins. So weit so gut. In den letzten Jahren sind diese eng miteinander in Verbindung stehenden Zinssätze kontinuierlich gesunken.

Feuerwerk an den Börsen – Mandantenbrief 02/20

Feinstaub entwickelt sich bei einem Kursfeuerwerk an den Börsen zum Glück nicht. Aber die Gefahr von übertriebenen Entwicklungen bleibt. Wie könnte es in 2020 weitergehen? Zunächst ein Blick in den Rückspiegel.

Zweite Meinung – Mandantenbrief 10/14

Verbraucher wünschen eine Zweitmeinung: Die meisten Patienten wollen eine zweite ärztliche Meinung einholen, zeigt eine Studie der Asklepios Kliniken Hamburg. Aber viele wissen überhaupt nicht, dass es das Recht auf eine Zweitmeinung bereits gibt. In der Finanzberatung ist das noch vollkommen unüblich.

Keine Angst vor China – Mandantenbrief 05/16

Liebe Leser, die zweitgrößte Volkswirtschaft, die größte Exportnation und mit 1,4 Mrd. Menschen das bevölkerungsreichste Land der Welt (mehr Einwohner als Nordamerika, Europa und Russland zusammen) macht vielen Menschen Angst.

Anzeichen für Bodenbildung – Mandantenbrief 05/20

Menschliche Sensationsgier und mediale Übertreibungslust haben mit vereinten Kräften eine Psychose herbeigeführt, gegen die das Gegengift der Aufklärung derzeit keine Chancen hat.

Lebensversicherer gefährden Altersvorsorge – Mandantenbrief 10/17

Bei den anhaltenden Niedrigzinsen wird es für Lebensversicherer fast unmöglich, noch Erträge zu erwirtschaften, die die garantierte Mindestverzinsung sicherstellen – von Überschüssen ganz zu schweigen.

Korrektur der Korrektur | Mandantenbrief 04/19

Viele seriöse Beobachter und Finanzberater rieben sich Ende 2018 jeden Tag wieder die Augen. Die Stärke der Korrektur der Börsenentwicklung war weder prognostizierbar noch wirklich begründbar. Noch wenige Wochen vorher hatten vergleichbare Meldungen keinen Einfluss, und nun dieser Einbruch. Täglich stellte sich die gleiche Frage: Verkaufen oder nachkaufen.

Risikoloser Zins bei null – Mandantenbrief 12/16

Liebe Leser, Zinsen niedrig zu halten, sorgt für günstige Kredite und unterstützt Unternehmen, sagt die EZB. Sparer sind dabei die Verlierer. Düstere Zeiten für konservative Sparer – großartige Möglichkeiten für langfristig denkende Anleger.

Statt nur einer Meinung ein qualifiziertes Urteil?
Jetzt unverbindlich anfragen!

Welche Strategien sich für hohe Ansprüche empfehlen: Mehr über Ihre Möglichkeiten erfahren!

frank_frommolz
Frank
Frommholz

frank@finanzberatung-frommholz.de
Telefon: 040 32005413

frerk_quadrat

Frerk
Frommholz

frerk@finanzberatung-frommholz.de
Telefon: 04337 919984

11 + 5 =