UA-58392891-1

©iStock.com/aphrodite74

2019: Gute Aussichten für Kredite?

In einer Zeit der niedrigen Zinsen gewann auch die Fremdfinanzierung stark an Bedeutung. Firmen wie Privatpersonen nutzten ihre Gelegenheit, um fremdes Kapital zu historisch niedrigen Preisen aufzunehmen. An diesen Status Quo gliedern sich auch die Aussichten für das Jahr 2019 an, welches diese Geschichte fortzuschreiben scheint. Doch was bedeutet dies für Kreditnehmer?

EZB hält Erhöhung zurück

Nach wie vor steht die EZB in der Verantwortung, was die finanziellen Perspektiven der Kreditnehmer angeht. Zugunsten des wirtschaftlichen Wachstums sollen die Leitzinsen auch für das neue Jahr zunächst auf dem bisherigen Tiefstand verharren. Die letzten Verkündungen der Zentralbank deuten darauf hin, dass bis in den Herbst des Jahres 2019 keine Erhöhung zur Debatte steht.

Sollte dann die lang erwartete Wende folgen, dürften die ersten Anhebungen Kreditnehmer nicht mit besonderer Härte treffen. Am Beispiel der USA wird deutlich, dass die ersten Anhebungen erfahrungsgemäß einen sanften Kurswechsel bedeuten. Dort wurde die Zinsende bereits vor mehr als einem Jahr in die Wege geleitet.

Finanzielle Differenzen nutzen

Trotz der günstigen Voraussetzungen sollten Kreditnehmer die wirtschaftlichen Differenzen zwischen einzelnen Angeboten zu ihren Gunsten nutzen. Dabei ist es wichtig, nicht nur die Angebote der traditionellen Hausbanken in Erwägung zu ziehen. Darüber hinaus stehen im Internet zahlreiche günstige Offerten zur Verfügung. Wer online günstige Kredite vergleichen möchte, findet auf dieser Seite die passenden Hilfsmittel.

Die Tatsache, dass im World Wide Web oft die günstigeren Angebote zu finden sind, geht wiederum auf die Kosten der Banken zurück. Agieren diese direkt im Web, müssen weniger Flächen angemietet werden. Auch die personellen Anforderungen gehen unter diesem Einfluss stark zurück. So sind die Unternehmen letztlich dazu in der Lage, den Kostenvorteil bis zu ihren Kunden weiterzuleiten. Diese erhalten die Möglichkeit, besonders günstige Finanzierungen zu nutzen, welche auf den neuen Konkurrenzdruck innerhalb der Branche zurückzuführen sind.

Zinsbindung dennoch bedeutend

Trotz der Mitteilungen der EZB, die eine Erhöhung der Zinsen frühestens im Herbst 2019 vorsehen, bleibt das Instrument der Zinsbindung für so manche Finanzierung bedeutend. Die Klausel stellt im Vertrag sicher, dass die Zinsen selbst bei einer veränderten Lage der Finanzwelt über einen festgelegten Zeitraum nicht erhöht werden dürfen. Von besonderer Bedeutung ist die Bindung in jenen Geschäften, welche sich über eine große Kreditsumme und eine lange Laufzeit erstrecken. Seit einigen Jahren wird vor allem für die Finanzierung einer Immobilie empfohlen, diesen Weg der vertraglichen Vereinbarung zu wählen.

Bauherren stellen auf diese Weise sicher, dass die monatlich zu zahlenden Raten in Zukunft kaum angehoben werden dürfen. Bei gleichbleibendem Einkommen steht die Finanzierung damit auf einem sicheren Fundament. Wäre diese Zinsbindung nicht vorhanden, so könnten die Gesamtkosten der Baufinanzierung mit dem Leitzins deutlich ansteigen. Dies würde das vertragliche Risiko auf beiden Seiten deutlich verschärfen und für weitere Unsicherheiten in der Finanzwelt sorgen. Unter dem Strich bringt die Zinsbindung zwar kleine Zusatzkosten mit sich, mit denen sich die Bank ihr Entgegenkommen bezahlen lässt. Doch unter normalen Voraussetzungen ist dies ein fairer Preis für die zusätzliche Sicherheit, welche der Kreditnehmer hier auf Dauer erlangen kann.

Lohnt sich nun die Fremdfinanzierung?

Tatsächlich lassen sich relative Ersparnisse nicht bestreiten, was die aktuelle Kreditsituation angeht. Bei der Finanzierung einer Immobilie liegen die Kreditkosten heute um hohe vierstellige Summen niedriger, als vor rund 15 Jahren. So verwundert es kaum, dass viele Menschen in Deutschland daran interessiert sind, für sich die Gunst der Stunde zu nutzen. Gleichsam bringt jedes Kreditgeschäft noch immer reale Kosten mit sich. Die Finanzierung aus Eigenkapital oder zumindest die maximale Verringerung des Kreditbetrags sind daher weiterhin gelungene Optionen.

Zahlreichen großen Konzernen werden die niedrigen Zinsen auf ihre Art zugute kommen. Dadurch sind im Jahr 2019 einerseits weiterhin günstige Investitionen mit Fremdkapital möglich. Auf der anderen Seite haben etwa Autohersteller die Möglichkeit, günstige Leasingangebote an ihre Kunden weiterzureichen. Die Finanzierung durch monatliche Raten ohne Zusatzkosten, wie sie längst auch bei Elektrogeräten und anderen Waren angeboten wird, basiert wesentlich auf diesem System. Steigen die Zinsen eines Tages wieder, so müssen zahlreiche Firmen diese Offerten neu ausrichten, um sie weiterhin rentabel anbieten zu können.

Nachhaltigkeit in der Geldanlage – Mandantenbrief 04/16

Lieber Leser, Nachhaltigkeit – ethische Geschäftspraktiken und aktiver Ressourcenschutz – ist zu einem wichtigen gesellschaftlichen Wert geworden. Eine Studie der Bertelsmann Stiftung belegt, dass auch das Volumen nachhaltiger Geldanlagen beträchtlich zugenommen hat.

Dauernd neue Höchststände – Mandantenbrief 01/17

Liebe Leser und wieder ist es so weit, der DAX schnellt auf ein neues Jahreshoch. Emotional wollen viele Anleger jetzt verkaufen unter der Devise, es kann doch so nicht weitergehen.

Nachhaltigkeit ist kein Renditekiller mehr – Mandantenbrief 09/18

Aufgrund unseres langfristigen Investmentansatzes war für uns schon immer das Gedankengut der Nachhaltigkeit oder der Ökologie von großer Wichtigkeit. Bedauerlicherweise gab es kaum befriedigende Lösungen, die auch den Renditeaspekt genügend berücksichtigten. Seit einigen Monaten prüfen wir einen modifizierten Ansatz dazul. Nun haben wir uns entschieden, Ihnen zu empfehlen, den “Global Core” in die Nachhaltigkeitsvariante dieses Fonds zu tauschen. Die Entwicklungen laufen absolut parallel, so dass Umweltschutzgedanken endlich keine Renditekiller mehr sind.

US-Wahl: Egal wer gewinnt – Mandantenbrief 11/16

Am 8. November 2016 werden die US-Amerikaner wählen. Genießen Sie die neuesten Prophezeiungen als wunderbare Unterhaltung – keinesfalls aber als Basis für Anlageentscheidungen.

Stecken Edelmetalle selbst in der Krise? – Mandantenbrief 11/18

In kritischen Börsenphasen kommt immer wieder der Gedanke auf: “Sollte ich nicht noch etwas mehr Edelmetalle haben?” Wenn die Aktienkurse zurückgehen, vermittelt der Gedanke an Gold oder Silber emotionale Sicherheit. Scheinbar funktioniert dieser Zusammenhang im Moment nicht.

Negativzinsen als Realität – Mandantenbrief 03/16

Lieber Leser, wer sein Geld bei der Bank deponiert, bekommt dafür Zinsen. Und wer sich welches leiht, muss Zinsen zahlen. Diese Grundregel galt im Wirtschaftsleben seit jeher – bis jetzt. Nun kehren sich die Vorzeichen um: Guthabenzinsen werden negativ und Kreditzinsen mitunter positiv.

DAX-Stand, die emotionale Bremse – Mandantenbrief 04/15

Liebe Leser, wenn ganz allgemein vom Dax gesprochen wird, ist meist der Performance-Index gemeint, bei dem Dividendenzahlungen in die Berechnung einfließen. Daneben existiert aber auch der Kursindex, der dagegen die reine Kurswertentwicklung der 30 Mitglieder abbildet. Ein großer Unterschied!

Aktien ETF – ein Geldwert? – Mandantenbrief 10/16

Der ETF oder auch Exchange Traded Funds wird von Verbraucherschützern als das Allheilmittel der Finanz- und Anlegerwelt gefeiert. Unter bestimmten Voraussetzungen ist er aber eher ein Geld- als ein Sachwert.

2018 – ein turbulentes Jahr | Mandantenbrief 01/19

In der Rückschau war das Jahr 2018 geprägt von starken Turbulenzen an den Märkten. Brexit, Trump, Italien – das sind nur einige Themen, die 2018 maßgeblich beeinflusst haben. Und auch das vierte Quartal war alles andere als ruhig. Weltweit rutschten die Leitindizes ins Minus. Doch eine extreme Abkühlung in 2019 ist nicht zu erwarten.

Griechenland + Deflation = Crash? – Mandantenbrief 02/15

Liebe Leser, am 15. Januar hatte die Schweizer Nationalbank die feste Währungskursgrenze zum Euro aufgegeben. Zeichen eines erwarteten Eurorückganges. Dann noch die überraschende Griechenlandwahl und über allem schwebt die Flut billigen Geldes aus Befürchtungen vor einer Deflation.

Statt nur einer Meinung ein qualifiziertes Urteil?
Jetzt unverbindlich anfragen!

Welche Strategien sich für hohe Ansprüche empfehlen: Mehr über Ihre Möglichkeiten erfahren!

frank_frommolz
Frank
Frommholz

frank@finanzberatung-frommholz.de
Telefon: 040 32005413

frerk_quadrat

Frerk
Frommholz

frerk@finanzberatung-frommholz.de
Telefon: 04337 919984

5 + 15 =