Noch sind Autos mit Elektromotor eine Ausnahme, da erscheint das E-Flugzeug als ferne Zukunftsvision. Doch tatsächlich wird schon konkret daran gearbeitet. Auch hier liefern sich die beiden Branchenriesen – Boeing und Airbus – einen Wettlauf.

Marktvorstoß bei Regionalflugzeugen

Bereits vor vier Jahren hat Boeing unter dem Namen Sugar Volt seine Ideen zu einem Hybrid-Flugzeug präsentiert. Jetzt zieht Airbus nach und legt seinen eigenen Fahrplan zum Thema E-Flugzeug vor.

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Im Blick sind vor allem Hybrid-Regionalflugzeuge. Mit diesem Flugzeugtyp möchte Airbus in einen Markt vorstoßen, der bisher von anderen Herstellern dominiert wird. Embraer, Bombardier und chinesische Hersteller sind hier führend. Sie machen Airbus zunehmend in anderen Marktsegmenten Konkurrenz. Das E-Flugzeug ist die strategische Antwort darauf.

Das erste Serienprodukt: der E-Fan

Doch bis zur Umsetzung ist noch ein weiter Weg. Vor 2030 ist nicht mit einem konkreten Angebot von Hybrid-Regionalflugzeugen zu rechnen. Erhebliche Entwicklungsarbeiten sind vorher nötig. Doch der Anfang ist gemacht. Erstmals nimmt Airbus beim E-Flugzeug die Serienproduktion auf. Der E-Fan, ein Zwei- und Viersitzer, soll ab Ende 2017 im französischen Bordeaux in größeren Stückzahlen hergestellt werden. Das Kleinflugzeug, das als Trainings- oder Privatmaschine dienen soll, kann bis zu eine Stunde in der Luft bleiben. Die Produktion wird unter dem Dach der eigens gegründeten Konzerntochter VoltAir erfolgen.

Siemens und andere Konzerne im Boot

Der E-Fan, der kürzlich als Prototyp erstmals vorgestellt wurde, ist eine Entwicklung mit staatlicher französischer Förderung. Er gilt als Prestigeobjekt der französischen Industriepolitik. Das Hybrid-Regionalflugzeug könnte ein interessantes Projekt auch für deutsche und andere europäische Konzerne werden. Airbus selbst bringt die Namen Siemens, Liebherr, Rolls Royce, Safran und Zodiac ins Spiel. Mit Siemens besteht bereits seit dem vergangenen Jahr eine strategische Zusammenarbeit zur Entwicklung von Flugzeug-Elektromotoren.

Antwort von Boeing auf das E-Flugzeug?

Mit dem E-Fan hat Airbus jetzt erst mal seinen Konkurrenten Boeing abgehängt. Auf die Antwort des amerikanischen Flugzeugbauers darf man gespannt sein.

Flüchtlingskrise und die Börse – Mandantenbrief 11/15

Lieber Leser, jahrelang sorgten sich die Kapitalmärkte um das im europäischen Zusammenhang so winzig kleine Griechenland. Krisensitzungen, die ganze Nation bewegende Bundestagsabstimmungen und „Brennpunkte“ ohne Ende haben die letzten Jahre bestimmt. Und nun?

Vielleicht wird Trump doch nicht so schlimm – Zwischenruf 11/16

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Geldanlage – quo vadis? | Mandantenbrief 09/19

wer glaubte, bei den Zinsen könne es nicht noch weiter nach unten gehen, wurde in den vergangenen Monaten eines Besseren belehrt. Die Rendite von Bundesanleihen sinkt seit November 2018 kontinuierlich. Bei den “Zehnjährigen” hat sie sogar den negativen EZB-Einlagezins unterschritten. Aber auch bei Tages- und Termingeldern wurden die ohnehin minimalen Verzinsungen nach unten angepasst.

Kurssturz muss kein Crashvorbote sein – Mandantenbrief 04/18

Die vergangene Börsenwoche brachte herbe Kursverluste. Der S&P 500 verlor rund sechs Prozent. Beim DAX ging es nicht ganz so drastisch nach unten, aber auch hier gab der Index um 3,3 Prozent nach. Der Kurssturz ist nicht der einzige im noch relativ jungen Jahr. Kommt jetzt bald der “richtige” Crash?

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Die Schwemme der negativen und beunruhigenden Nachrichten reißt nicht ab und somit sind auch die Börsen weiter von der Erwartungshaltung erfasst. Zum aktuellen Stand ist kein wirkliches Abschwächen der Abwärtsbewegung zu erkennen.

Kreditzinsen am Tiefpunkt? – Mandantenbrief 03/15

Liebe Leser, wer sein Geld spart, also Konsumverzicht praktiziert, bekommt dafür eine Belohnung, den Guthabenzins. Wer sich Geld leiht, muss dafür eine Gebühr zahlen, den Kreditzins. So weit so gut. In den letzten Jahren sind diese eng miteinander in Verbindung stehenden Zinssätze kontinuierlich gesunken.

Die Macht der Daten | Mandantenbrief 02/2019

“Big Brother is watching you” – dieser Slogan aus George Orwell’s dystopischem Roman “1984” ist kennzeichnend für einen totalitären Staat, der seine Bürger dank umfassender Herrschaft über Medien, Informationen und Daten in allen Lebenslagen überwacht. Was beim Erscheinen des Romans 1949 noch als düstere Zukunftsvision wirkte, könnte schon bald Wirklichkeit werden.

Rückblick, Durchblick, Ausblick – Mandantenbrief 02/17

Liebe Leser und wieder ist es so weit, der DAX schnellt auf ein neues Jahreshoch. Emotional wollen viele Anleger jetzt verkaufen unter der Devise, es kann doch so nicht weitergehen.

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Liebe Leser, die zu hohen Zinsversprechen der Lebensversicherungen waren bisher hauptsächlich ein Problem der Menschen, die damit ihre Altersvorsorge geplant hatten. Die Wahrscheinlichkeit, dass es tatsächlich zu Ausfällen, steigt mit jedem Monat, der nur Minizinsen für die Versicherungsgelder bietet.

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