Deutsche Verbraucher favorisieren einfach verständliche Anlagekonzepte und verlegen sich zunehmend auf Zertifikate. Sie sind dabei überzeugt, dass sie an der vollen Aktienentwicklung bei deutlich eingeschränktem Risiko partizipieren können. Allerdings bleiben die außerordentlich hohen Kosten unberücksichtigt.

Sind Zertifikate wirklich überlegene Anlagekonzepte?

Zertifikate sind Schuldverschreibungen, welche mit derivativen Komponenten angereichert sind. Dementsprechend orientiert sich die Wertentwicklung an der Performance anderer Finanzprodukte.

Sie haben Fragen zu dem Thema? Sprechen Sie uns an!

Zertifikate werden in der Regel von Geldinstituten emittiert und überwiegend an private Kunden als klassische Retail-Produkte veräußert. Den ausgebenden Banken dienen Zertifikate als Mittel zur Refinanzierung, für Privatanleger sind sie Anlagekonzepte, um komplexe Investmentstrategien zu verfolgen und um in unterschiedliche Assetklassen zu investieren.

Keine feste Verzinsung und außergewöhnliche Risiken

Anders als herkömmliche Schuldverschreibungen bieten diese Papiere keine festgelegten Zinsen, stattdessen sind die Eigner am Gelingen oder Misslingen eines anderen Börsengeschäfts beteiligt. Dementsprechend lassen sich bei diesen Papieren weder Verlustrisiken noch Gewinnchancen kalkulieren. Zertifikate sind Anlagekonzepte mit überdurchschnittlichen Risiken, anders als bei Investitionen in Fonds droht hier bei Insolvenz des Emittenten der Totalverlust.

Sicher werden diese Anlagekonzepte in der Regel von finanziell gesunden Geldhäusern emittiert, die Verlustmöglichkeit hält sich daher in überschaubaren Grenzen – gleichwohl ist sie existent. Ein praktisches Beispiel dazu lieferte die letzte Finanzkrise, in der die Schuldverschreibungen von Lehman Brothers vom Handel ausgesetzt wurden. Bis heute gibt es wenig weiterführende Informationen und die Investoren rechnen mit einem absoluten Verlust.

Anlagekonzepte, die von unbestimmten Kosten begleitet werden

Zertifikate sind wie andere Finanzprodukte mit Kosten belegt, welche den Anlegern zufallen. Das Problem stellt sich für Investoren durch mangelnde Information dar, denn die Emittenten sind nicht zur Ausweisung der eventuellen oder tatsächlichen Kosten verpflichtet. In den Medien werden Zertifikate als innovative Anlagekonzepte beschrieben, welche Anlegern großzügige Renditen zukommen lassen.

Angesichts der vielen Unbekannten sind Anleger gut beraten, nicht in diese Schuldverschreibungen, sondern in gut diversifizierte Investmentfonds anzulegen. Dabei ist ihr Kapital als Sondervermögen vor der Zahlungsunfähigkeit des Ausgebers und daraus resultierenden Zugriffen der Gläubiger sicher.

Der Traum eines gemeinsamen Büros geht in Erfüllung – Mandantenbrief 06/18

  ©FinanzberatungFrommholzOHG   Der Traum eines gemeinsamen Büros geht in Erfüllung "Die Senioren ziehen schon wieder um", werden einige denken. Erstaunlich viele von Ihnen haben aber schon letztes Jahr die Vermutung geäußert, "ohne Garten und Rosen halten...

Außergewöhnliche Abwärtsgeschwindigkeit | Mandantenbrief 08/2020

Viele Fachleute schwanken in der Beurteilung der Börsensituation zwischen „erfolgreicher Bodenbildung“ und „übertriebener Börsenerholung“. Wir auch.

Bausparvertrag ist kein Sparvertrag – Mandantenbrief 03/17

Liebe Leser, die Finanzberatung Frommholz war schon immer sehr kritisch dem Bausparwesen gegenüber eingestellt und hat dementsprechend auch noch nie einen Bausparvertrag verkauft. Bausparverträge sind zu teuer, zu unflexibel und aufgrund der Niedrigzinsphase nicht mehr zeitgemäß.

US-Wahl: Egal wer gewinnt – Mandantenbrief 11/16

Am 8. November 2016 werden die US-Amerikaner wählen. Genießen Sie die neuesten Prophezeiungen als wunderbare Unterhaltung – keinesfalls aber als Basis für Anlageentscheidungen.

Wie geht es an der Börse weiter? – Mandantenbrief 07/2017

Liebe Leser, wir hinterfragen uns täglich neu: Was ist zu tun – ist überhaupt etwas zu tun? Nichts machen wirkt so passiv. Die unerwartete Trump-Rallye war genau gegenteilig prognostiziert worden.

Prognosetreu oder prognosefrei? – Mandantenbrief 12/14

Liebe Leser, zum Jahreswechsel trumpfen traditionell alle (vermeintlichen) Fachleute mit gewichtigen Prognosen für das neue Jahr auf. Da werden mit großer Geste Indexstände und Kurse verkündet, die die Presse dankbar aufnimmt. Erfahrungsgemäß liegen viel Experten schief.

Situationsbewertung – Mandantenbrief 04/20

Die Schwemme der negativen und beunruhigenden Nachrichten reißt nicht ab und somit sind auch die Börsen weiter von der Erwartungshaltung erfasst. Zum aktuellen Stand ist kein wirkliches Abschwächen der Abwärtsbewegung zu erkennen.

Familie Frommholz in Feststimmung | Mandantenbrief 12/19

Wir haben es diesmal, erstmals nach vielen Jahren nicht geschafft, einen Mandantenbrief mit inhaltlich wertvollen Informationen zu erstellen. Wir haben uns mit vielen Seminaren auf die Themen Vorsorgevollmacht und Patientenverfügung konzentriert, sind aber noch nicht vollständig durch mit unseren Recherchen.

Das freundliche Inflationsgespenst – Mandantenbrief 05/2021

Das Inflationsgespenst ist zurück und mit ihm die Sorge um die Folgen dieser Entwicklung für die Aktienmärkte. In den letzten Wochen dominierte es an den Finanzmärkten.

3. Quartal: Börsen stabil trotz turbulentem Umfeld | Mandantenbrief 10/19

Mit geopolitischen Risiken wie dem Handelsstreit zwischen den USA und China sowie der ungelösten Brexit-Frage haben sich die Börsen im dritten Quartal beschäftigen müssen. Dennoch schlossen die Märkte am Ende des Quartals neutral bzw. mit leichten Gewinnen.

Statt nur einer Meinung ein qualifiziertes Urteil?
Jetzt unverbindlich anfragen!

Welche Strategien sich für hohe Ansprüche empfehlen: Mehr über Ihre Möglichkeiten erfahren!

frank_frommolz
Frank
Frommholz

frank@finanzberatung-frommholz.de
Telefon: 040 32005413

frerk_quadrat

Frerk
Frommholz

frerk@finanzberatung-frommholz.de
Telefon: 04337 919984

7 + 9 =