Börsengehandelte Indexfonds (ETF) steigen zu Recht in der Beliebtheit der Anleger: Ihre einfache Verständlichkeit wird von zeitgemäß niedrigen Kosten begleitet. Warum Experten die physische Replikation favorisieren, wird in diesem Beitrag erklärt.

ETF – einfach, transparent und flexibel

Mit Exchange Traded Funds können Anleger seit zehn Jahren in globale Indizes und alle Assetklassen investieren.

Sie haben Fragen zu dem Thema? Sprechen Sie uns an!

Das risikoträchtige Suchen nach Einzelwerten gehört für sie der Vergangenheit an, stattdessen profitieren sie von der Effizienz der Märkte und der Performance des von ihnen gewählten Index. Ein ETF überzeugt auch weniger routinierte Anleger durch einfache Strukturierung und Flexibilität. Indexfonds können an den Finanzmärkten zu günstigen Konditionen erstanden und leicht veräußert werden. Darüber hinaus gelten ETF-Investments als von Depotbanken verwaltetes Sondervermögen und sind auch bei der Insolvenz des Emittenten vor Gläubigerzugriffen sicher.

Die physische Replikation favorisieren

Jeder Indexfonds hat die möglichst genaue Nachbildung des ihm zugrunde liegenden Index zur Aufgabe. Den Emittenten ist dabei die physische Replikation oder die synthetische Nachbildung zur Wahl gegeben:

  • Wenn die physische Replikation bei einem ETF zur Anwendung kommt, können Anleger sicher sein, dass im Wertpapierkorb des Indexfonds die entsprechenden Aktien oder Anleihen vertreten sind.
  • Ganz anders sieht es bei einem ETF mit synthetischer Nachbildung aus. Die hier enthaltenen Papiere müssen sich nicht auf den Index beziehen und können aus beliebigen Regionen stammen.

Wenn die physische Replikation bei einem Indexfonds angewendet wird, ist der Inhalt mit der Etikettierung identisch. Bei umfassenden Indizes wie dem MSCI World wird die Vorgehensweise von steigenden Kosten beeinträchtigt, daher wenden die Anbieter die sogenannte Sampling-Methode an. In dem ETF sind zwar die entsprechenden Titel vertreten, doch ist die Auswahl auf die Wichtigsten reduziert.

Synthetische Replikationen bergen Risiken

Das herausragendste Problem ist das so bezeichnete Kontrahentenrisiko. Es tritt ein, wenn bei einem synthetisch nachgebildetem ETF der Vertragspartner (Kontrahent) ausfällt. Den Emittenten ist die Gefahr der Anleger zunehmend bewusst, sie stellen daher ihre Index-Angebote vermehrt auf physische Replikation um.

Nachhaltigkeit ist kein Renditekiller mehr – Mandantenbrief 09/18

Aufgrund unseres langfristigen Investmentansatzes war für uns schon immer das Gedankengut der Nachhaltigkeit oder der Ökologie von großer Wichtigkeit. Bedauerlicherweise gab es kaum befriedigende Lösungen, die auch den Renditeaspekt genügend berücksichtigten. Seit einigen Monaten prüfen wir einen modifizierten Ansatz dazul. Nun haben wir uns entschieden, Ihnen zu empfehlen, den “Global Core” in die Nachhaltigkeitsvariante dieses Fonds zu tauschen. Die Entwicklungen laufen absolut parallel, so dass Umweltschutzgedanken endlich keine Renditekiller mehr sind.

2018 – ein turbulentes Jahr | Mandantenbrief 01/19

In der Rückschau war das Jahr 2018 geprägt von starken Turbulenzen an den Märkten. Brexit, Trump, Italien – das sind nur einige Themen, die 2018 maßgeblich beeinflusst haben. Und auch das vierte Quartal war alles andere als ruhig. Weltweit rutschten die Leitindizes ins Minus. Doch eine extreme Abkühlung in 2019 ist nicht zu erwarten.

Pleite von Lebensversicherern? – Mandantenbrief 05/15

Liebe Leser, die zu hohen Zinsversprechen der Lebensversicherungen waren bisher hauptsächlich ein Problem der Menschen, die damit ihre Altersvorsorge geplant hatten. Die Wahrscheinlichkeit, dass es tatsächlich zu Ausfällen, steigt mit jedem Monat, der nur Minizinsen für die Versicherungsgelder bietet.

Vielleicht wird Trump doch nicht so schlimm – Zwischenruf 11/16

Gerade als junger Mensch hat mich die USA sehr fasziniert. Freiheit, Toleranz und die Möglichkeit, aus eigenem Antrieb sehr erfolgreich zu sein, hatte höchste Attraktivität.

“Zinsen bleiben ewig nahe Null” | Mandantenbrief 08/19

Auch wenn im November EZB-Chef Mario Draghi den Stab an Christine Lagarde weitergibt, dürfte sich an der Politik der Euro-Notenbank wenig ändern. Die Fortsetzung des lockeren Geldkurses ist schon vorgezeichnet – nach der letzten EZB-Sitzung wurde sogar eine Wiederaufnahme der Anleihekäufe in Aussicht gestellt.

Neue Aktionärskultur | Mandantenbrief 05/19

Hauptversammlungen sind bei Aktiengesellschaften äußerst wichtige Ereignisse. Um Ihnen einen tieferen Einblick in solche Prozesse zu geben, möchten wir uns mit diesem Mandantenbrief auf ein aktuelles Beispiel konzentrieren, dass zugleich auch Veränderungen deutlich macht.

Dauernd neue Höchststände – Mandantenbrief 01/17

Liebe Leser und wieder ist es so weit, der DAX schnellt auf ein neues Jahreshoch. Emotional wollen viele Anleger jetzt verkaufen unter der Devise, es kann doch so nicht weitergehen.

Löst sich die Mitte auf? | Mandantenbrief 06/19

Die Volksparteien zerfallen und die politischen Ränder werden immer stärker. Gibt es die so beruhigend klingende “Mitte der Gesellschaft” nicht mehr? Nach unserer Auffassung gibt es die Mittelstandsgesellschaft weiterhin, man muss sie nur differenzierter betrachten. Wir finden die von Garbor Steingart ins Spiel gebrachten drei Blöcke als ein gutes Erklärungsmodell.

Wie geht es an der Börse weiter? – Mandantenbrief 07/2017

Liebe Leser, wir hinterfragen uns täglich neu: Was ist zu tun – ist überhaupt etwas zu tun? Nichts machen wirkt so passiv. Die unerwartete Trump-Rallye war genau gegenteilig prognostiziert worden.

Korrektur der Korrektur | Mandantenbrief 04/19

Viele seriöse Beobachter und Finanzberater rieben sich Ende 2018 jeden Tag wieder die Augen. Die Stärke der Korrektur der Börsenentwicklung war weder prognostizierbar noch wirklich begründbar. Noch wenige Wochen vorher hatten vergleichbare Meldungen keinen Einfluss, und nun dieser Einbruch. Täglich stellte sich die gleiche Frage: Verkaufen oder nachkaufen.

Statt nur einer Meinung ein qualifiziertes Urteil?
Jetzt unverbindlich anfragen!

Welche Strategien sich für hohe Ansprüche empfehlen: Mehr über Ihre Möglichkeiten erfahren!

frank_frommolz
Frank
Frommholz

frank@finanzberatung-frommholz.de
Telefon: 040 32005413

frerk_quadrat

Frerk
Frommholz

frerk@finanzberatung-frommholz.de
Telefon: 04337 919984

9 + 7 =