UA-58392891-1

Einige von Deutschlands Regionalflughäfen sorgen bereits seit Längerem für Negativschlagzeilen. Allzu oft schienen Flughafenprojekte in der Vergangenheit ohne fundiertes Zahlengerüst geplant und eher durch Prestige- als Wirtschaftlichkeitsüberlegungen bestimmt zu sein. Jetzt ist ein weiterer Flughafen insolvent (!) – der Flughafen Lübeck-Blankensee.

Eigentümer und Geschäftsführer verschwunden

Bei diesem Projekt zeigen sich Missmanagement und dubiose Gesellschafterstrukturen in besonders krasser Weise.

Sie haben Fragen zu dem Thema? Sprechen Sie uns an!

Die Betreibergesellschaft des Airports ist die Yasmina Flughafenmanagement GmbH, eine Tochter der Yasmina 3-Y-Logistic und Projektbetreuung GmbH. Deren Haupteigentümer war bis vor kurzem der ägyptische Investor Mohamad Rady Amar. Er hat seine Anteile aber inzwischen an den Berliner Geschäftsmann Adam Wagner verkauft, der auch als Yasmina-Geschäftsführer fungiert.

Beide waren in den letzten Wochen nicht mehr erreichbar. Kontaktaufnahmeversuche von Stadt, Land und Mitarbeitern liefen ins Leere. Post kam unzustellbar wieder zurück. Wo sich Amar und Wagner aufhalten, ist nicht bekannt. Die ca. 100 Flughafen-Mitarbeiter warten seit 15. April auf ihr Gehalt, bereits die März-Gehälter waren verspätet ausgezahlt worden. Der Stadt Lübeck schuldet die Betreibergesellschaft 189.000 Euro Miet- und Pachtgebühren, die offenbar schon seit Monaten ausstehen.

Keine weitere Förderung

Jetzt hat der Flughafen beim Amtsgericht Lübeck Insolvenz beantragt. Das hat den Hamburger Anwalt Prof. Klaus Pannen zum vorläufigen Insolvenzverwalter bestellt. Für die Beteiligten ist das zumindest insoweit ein Hoffnungszeichen als wieder ein handlungsfähiger und kompetenter Ansprechpartner zur Verfügung steht.

Allerdings machten sowohl Vertreter des Landes als auch der Stadt deutlich, dass die Hilfsmöglichkeiten für den Airport begrenzt sind. Schleswig-Holstein sieht den Hamburger Flughafen als maßgeblich für das Land, und Lübecks Bürgermeister schloss die Übernahme des Betriebs in Eigenregie aus. Eine weitere Förderung des Flughafens kommt demnach nicht in Betracht. Flughafen insolvent ist nicht nur eine Schlagzeile, sondern Realität.

Nicht als einziger Flughafen insolvent

Lübeck ist nicht als einziger regionaler Flughafen insolvent geworden. Erst vor einem Jahr musste der Black-Forest Airport in Lahr (Baden-Württemberg) Insolvenz anmelden. Auch der Fall Lübeck könnte nicht der letzte sein. Demnächst wird vermutlich wieder ein Flughafen insolvent.

>

Risikoloser Zins bei null – Mandantenbrief 12/16

Liebe Leser, Zinsen niedrig zu halten, sorgt für günstige Kredite und unterstützt Unternehmen, sagt die EZB. Sparer sind dabei die Verlierer. Düstere Zeiten für konservative Sparer – großartige Möglichkeiten für langfristig denkende Anleger.

Sparen ja, bausparen eher nein – Mandantenbrief 12/17

Welche Sparform auch immer, systematisches Sparen ist extrem sinnvoll. Gleichwohl sollte jeder Sparer immer mal wieder überprüfen, ob die gewählte Variante nicht durch eine bessere abgelöst werden sollte.

Rente mit 63 – Mandantenbrief 9/14

Liebe leser, nicht nur die Einführung der Rente mit 63 in einer Zeit, in der die Lebenserwartung immer länger wird – nun auch noch die Bonifikation einer längeren Lebensarbeitszeit in einer unvorstellbaren Größenordnung. Die deutsche Politik tendiert immer weiter in Richtung eines verkrusteten Sozialstaates.

Tsunami an den Devisenmärkten – Mandantenbrief 1/15

Lieber Leser, die Schweizer Nationalbank hat die feste Währungskursgrenze zum Euro aufgegeben. Hintergrund ist die erwartete Schwäche des Euros. In Wahrheit kapituliert die mächtige Zentralbank aber vor den ungeheuren Massen an jederzeit verfügbarem, Anlagemöglichkeiten suchenden Kapitals.

Inflation hängt vom Ölpreis ab – Mandantenbrief 06/16

Liebe Leser, der jüngste Anstieg des Ölpreises auf 50 Dollar je Barrel könnte ein Vorbote anziehender Inflationsraten und Zinsen sein. Dadurch würde auch die EZB endlich dazu veranlasst werden, ihre dirigistische Geldpolitik einzustellen.

Flüchtlingskrise und die Börse – Mandantenbrief 11/15

Lieber Leser, jahrelang sorgten sich die Kapitalmärkte um das im europäischen Zusammenhang so winzig kleine Griechenland. Krisensitzungen, die ganze Nation bewegende Bundestagsabstimmungen und „Brennpunkte“ ohne Ende haben die letzten Jahre bestimmt. Und nun?

Stecken Edelmetalle selbst in der Krise? – Mandantenbrief 11/18

In kritischen Börsenphasen kommt immer wieder der Gedanke auf: “Sollte ich nicht noch etwas mehr Edelmetalle haben?” Wenn die Aktienkurse zurückgehen, vermittelt der Gedanke an Gold oder Silber emotionale Sicherheit. Scheinbar funktioniert dieser Zusammenhang im Moment nicht.

Arme Griechen – Mandantenbrief 07/15

Liebe Leser, erstaunlich, was da am Montag passiert ist. Nicht, dass die griechischen „Volksvertreter“ den Verhandlungspartnern auf der Nase herumgetanzt sind, noch nicht einmal das überraschende Ausrufen einer Volksabstimmung ……

DAX-Stand, die emotionale Bremse – Mandantenbrief 04/15

Liebe Leser, wenn ganz allgemein vom Dax gesprochen wird, ist meist der Performance-Index gemeint, bei dem Dividendenzahlungen in die Berechnung einfließen. Daneben existiert aber auch der Kursindex, der dagegen die reine Kurswertentwicklung der 30 Mitglieder abbildet. Ein großer Unterschied!

Kreditzinsen am Tiefpunkt? – Mandantenbrief 03/15

Liebe Leser, wer sein Geld spart, also Konsumverzicht praktiziert, bekommt dafür eine Belohnung, den Guthabenzins. Wer sich Geld leiht, muss dafür eine Gebühr zahlen, den Kreditzins. So weit so gut. In den letzten Jahren sind diese eng miteinander in Verbindung stehenden Zinssätze kontinuierlich gesunken.

Statt nur einer Meinung ein qualifiziertes Urteil?
Jetzt unverbindlich anfragen!

Welche Strategien sich für hohe Ansprüche empfehlen: Mehr über Ihre Möglichkeiten erfahren!

frank_frommolz
Frank
Frommholz

frank@finanzberatung-frommholz.de
Telefon: 040 32005413

frerk_quadrat

Frerk
Frommholz

frerk@finanzberatung-frommholz.de
Telefon: 04337 919984

6 + 13 =