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Mit der Etablierung von Mindeststandards sollte der anhaltende Streit um die Fondsgebühren beigelegt werden, doch nach wie vor bestehen Grauzonen.

Anleger können von Fondsgesellschaften auch dann mit Kosten belegt werden, wenn diese nicht im Investoreninteresse entstanden sind.

Keine Beteiligungen ohne Fondsgebühren

Fondsgebühren kommen auf Anleger mit vielerlei Bezeichnungen zu, sie werden als Erfolgsgebühren, Verwaltungskosten, Ausgabeaufschläge oder Gebühren für die Depotbank deklariert.

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Die meist pauschalen Verwaltungsgebühren liegen bei 1,5 bis 2 Prozent. Doch kommen dazu oft weitere Gebühren, welche die Gesellschaften für Anleger nicht sofort ersichtlich erheben. Weil diese Kosten nicht direkt ausgewiesen sind, zeigen sie sich erst bei der reduzierten Fondsrendite.

Pauschale Fondsgebühren

Bei Fondsgebühren muss zwischen zwei Varianten unterschieden werden. Neben den Kosten, die der Fondsgesellschaft zugeordnet werden, entstehen Gebühren, die von den Anlegern zu bezahlen sind. Obwohl die Kostenaufteilung gesetzlich geregelt wurde, bleiben weiterhin Grauzonen. In der Einnahmeüberschussrechnung eines Fonds stehen auf der Erlösseite Kuponzahlungen sowie Dividenden. Auf der Ausgabenseite sind die Gebühren notiert. Sie beziehen sich auf Verwaltung oder die Kosten der Depotbank. Neben den Depot- und Kontogebühren fallen Kosten für Druck und Versand von Fondsdokumenten sowie für Rechtsbeistand an.

Mindeststandards

Mit der Einführung von Mindeststandards sollen nach dem Willen der Branche einzelne Fonds vergleichbarer werden. Demnach erhalten Gesellschaften für die Verwaltung der als Sondervermögen bezeichneten Fonds jährliche Vergütungen. Weitere Kosten entstehen für Fonds, wenn Ansprüche für Sondervermögen juristisch erstritten werden müssen. Die meisten Kosten werden von den Gesellschaften durch die Erhebung pauschaler Gebühren abgedeckt.

Total Expense Ratio (TER)

Damit Fonds besser vergleichbar sind, wurde von der Branche die TER etabliert. Diese Gesamtkostenquote gibt alle Fondsgebühren in Prozent und gemessen am durchschnittlichen Fondsvolumen bezogen auf ein Geschäftsjahr an. Doch wird die TER von den Gesellschaften nicht verbindlich festgelegt, sie errechnet sich vielmehr im Nachhinein aufgrund der wirklich angefallenen Kosten. Die Mindeststandards bei den Fondsgebühren sind für Anleger wenig hilfreich, weil sie dadurch nicht vor Streitigkeiten mit der Gesellschaft geschützt sind.

Nachhaltigkeit ist kein Renditekiller mehr – Mandantenbrief 09/18

Aufgrund unseres langfristigen Investmentansatzes war für uns schon immer das Gedankengut der Nachhaltigkeit oder der Ökologie von großer Wichtigkeit. Bedauerlicherweise gab es kaum befriedigende Lösungen, die auch den Renditeaspekt genügend berücksichtigten. Seit einigen Monaten prüfen wir einen modifizierten Ansatz dazul. Nun haben wir uns entschieden, Ihnen zu empfehlen, den “Global Core” in die Nachhaltigkeitsvariante dieses Fonds zu tauschen. Die Entwicklungen laufen absolut parallel, so dass Umweltschutzgedanken endlich keine Renditekiller mehr sind.

Kreditzinsen am Tiefpunkt? – Mandantenbrief 03/15

Liebe Leser, wer sein Geld spart, also Konsumverzicht praktiziert, bekommt dafür eine Belohnung, den Guthabenzins. Wer sich Geld leiht, muss dafür eine Gebühr zahlen, den Kreditzins. So weit so gut. In den letzten Jahren sind diese eng miteinander in Verbindung stehenden Zinssätze kontinuierlich gesunken.

Griechenland + Deflation = Crash? – Mandantenbrief 02/15

Liebe Leser, am 15. Januar hatte die Schweizer Nationalbank die feste Währungskursgrenze zum Euro aufgegeben. Zeichen eines erwarteten Eurorückganges. Dann noch die überraschende Griechenlandwahl und über allem schwebt die Flut billigen Geldes aus Befürchtungen vor einer Deflation.

Subjektive Wahrnehmung von Veränderungen – Mandantenbrief 05/18

Die Trump-Methode der schroffen, spontanen Zurückweisung von langjährigen Länderpartnerschaften und gültigen internationalen Vereinbarungen verunsichert immer wieder aufs Neue.

DAX-Stand, die emotionale Bremse – Mandantenbrief 04/15

Liebe Leser, wenn ganz allgemein vom Dax gesprochen wird, ist meist der Performance-Index gemeint, bei dem Dividendenzahlungen in die Berechnung einfließen. Daneben existiert aber auch der Kursindex, der dagegen die reine Kurswertentwicklung der 30 Mitglieder abbildet. Ein großer Unterschied!

Bausparvertrag ist kein Sparvertrag – Mandantenbrief 03/17

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Märkte sind erstaunlich robust – Mandantenbrief 07/18

Manchmal ist es ganz hilfreich, einen Schritt zurückzutreten und ganz unvoreingenommen die aktuelle Situation zu betrachten. Das möchten wir mit diesem Mandantenbrief versuchen:
Trotz des von den USA vom Zaun gebrochenen Zollstreits zeigen sich die Börsen erstaunlich widerstandsfähig. Aufgrund der stabilen Entwicklung der Realwirtschaft kam es an den Märkten lediglich phasenweise zu Irritationen. Insgesamt scheinen sich diese nach wie vor auf dem Wachstumspfad zu befinden.

Pleite von Lebensversicherern? – Mandantenbrief 05/15

Liebe Leser, die zu hohen Zinsversprechen der Lebensversicherungen waren bisher hauptsächlich ein Problem der Menschen, die damit ihre Altersvorsorge geplant hatten. Die Wahrscheinlichkeit, dass es tatsächlich zu Ausfällen, steigt mit jedem Monat, der nur Minizinsen für die Versicherungsgelder bietet.

Rückblick, Durchblick, Ausblick – Mandantenbrief 02/17

Liebe Leser und wieder ist es so weit, der DAX schnellt auf ein neues Jahreshoch. Emotional wollen viele Anleger jetzt verkaufen unter der Devise, es kann doch so nicht weitergehen.

Volatil aufwärtsgerichtet – Mandantenbrief 07/20

Noch vor einigen Wochen war es undenkbar, dass wir jeden Tag den neuesten Veröffentlichungen des Robert-Koch-Institutes oder anderen Virologen voller Spannung lauschen.

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