Die anhaltend niedrigen Zinsen haben das Lebensversicherungs-Geschäft in den letzten Jahren immer schwieriger gemacht. Je mehr Anleihen aus Zeiten höherer Zinsen im Bestand der Versicherer auslaufen, umso schwieriger wird es für die Gesellschaften, den gesetzlichen Garantiezins darzustellen – obwohl der schon mehrfach gesenkt wurde. Jetzt hat die Rating-Agentur Moody’s davor gewarnt, dass auch wieder steigende Zinsen für die Lebensversicherung problematisch sein könnten.

Zinsanstieg im Euro-Raum erwartet

Analysten von Moody’s gehen davon aus, dass die Zinsen im Euro-Raum in diesem Jahr wieder steigen werden, wenn auch moderat und geringer als in den USA. Besonders für Deutschland und die Niederlande wird ein steigendes Zinsniveau gesehen.

Sie haben Fragen zu dem Thema? Sprechen Sie uns an!

Dies könnte sich auf die erwirtschafteten Renditen der Versicherungsunternehmen negativ auswirken, so die Befürchtung. Sogar ein Absinken der Rendite unter den Garantiezins sei nicht ausgeschlossen.

Anleihen im Bestand verlieren

Dieses Szenario erscheint zunächst paradox, wird aber verständlich, wenn man sich die Auswirkungen steigender Zinsen auf Wertpapierkurse verdeutlicht. Bei höheren Zinsen sinken die Kurse bereits bestehender Anleihen. Für die Versicherungsgesellschaften bedeutet das, dass ihre Papiere im Bestand an Wert verlieren – mit entsprechendem Wertberichtigungsbedarf und Negativeffekten für die Ertragslage.

Lebensversicherung: Branche zuversichtlich

Die Versicherungsbranche zeigt sich dennoch bislang zuversichtlich, die Rendite von Lebensversicherungen über dem Garantiezins halten zu können. Immer noch seien große Bestände an älteren Anleihen mit mehr als vier Prozent Verzinsung vorhanden. Aktuell liegt der Garantiezins bei 1,75 Prozent. Man werde vor diesem Hintergrund auch längere Zeiträume einer ungünstigen Zinssituation durchstehen.

Garantiezins: Neue Geschäftsmodelle gesucht

Dies mag im Schnitt gelten, einzelne Versicherer haben dennoch offensichtlich Probleme und versuchen, sich von ihrem Versicherungsbestand zu trennen. Hinzu kommen neue aufsichtsrechtliche Regelungen, die mehr Eigenkapital bei einer Lebensversicherung fordern und daher Kapital binden, das für Neugeschäft benötigt wird. Moody’s rechnet damit, dass viele Lebensversicherungen neue Geschäftsfelder erschließen wollen. Im Fokus stehen dabei die Vermögensverwaltung und das Fondsgeschäft.

Exit der Benachteiligten – Mandantenbrief 07/16

Liebe Leser, erstaunliches hat sich – wie Sie alle wissen – getan. So richtig damit gerechnet hatte eigentlich keiner mehr, am wenigsten die Börsen. Und dennoch ist es amtlich: Großbritannien verlässt die EU – entgegen so ziemlich aller rationalen Argumente.

Wie geht es an der Börse weiter? – Mandantenbrief 07/2017

Liebe Leser, wir hinterfragen uns täglich neu: Was ist zu tun – ist überhaupt etwas zu tun? Nichts machen wirkt so passiv. Die unerwartete Trump-Rallye war genau gegenteilig prognostiziert worden.

Bausparvertrag ist kein Sparvertrag – Mandantenbrief 03/17

Liebe Leser, die Finanzberatung Frommholz war schon immer sehr kritisch dem Bausparwesen gegenüber eingestellt und hat dementsprechend auch noch nie einen Bausparvertrag verkauft. Bausparverträge sind zu teuer, zu unflexibel und aufgrund der Niedrigzinsphase nicht mehr zeitgemäß.

Aktueller Börsenrückgang – Mandantenbrief 03/20

Mit zuletzt im Dezember 2018 beobachteter Heftigkeit müssen wir nun an den Aktienmärkten einen Rückschlag hinnehmen. Neu ist dabei, dass es sich um eine konkrete Störung handelt.

Am Mute hängt der Erfolg – Mandantenbrief 06/2017

Liebe Leser, schon Theodor Fontane hat im vorletzten Jahrhundert für sich formuliert: “Am Mute hängt der Erfolg.” Der Mut, neue Lebenswege auch zur Unzeit zu erwägen, zu diskutieren und gegebenenfalls umzusetzen, kann ganz neue Chancen eröffnen. Wir haben dies in den letzten Wochen erlebt und möchten Sie gerne daran teilhaben lassen.

Crash-Propheten haben bestenfalls kurzfristig Recht – Mandantenbrief 03/18

Wenn Ihr Webshop wächst und die Bestellungen zunehmen, wird auch Ihr Warenumschlag höher. Je umfangreicher dabei Ihre Produktpallette ist, desto unübersichtlicher wird der Warenumschlag. Deshalb sollten Sie sich rechtzeitig damit befassen, wie Sie Ihre Warenwirtschaft strukturieren.

Schwarze Börsenwoche – Mandantenbrief 06/20

Was wir jetzt haben, sind zwei Epidemien. Wir haben eine Epidemie des Coronavirus, aber wir haben auch eine Epidemie der Angst, die nicht mit der wissenschaftlichen Realität Schritt hält.

Märkte sind erstaunlich robust – Mandantenbrief 07/18

Manchmal ist es ganz hilfreich, einen Schritt zurückzutreten und ganz unvoreingenommen die aktuelle Situation zu betrachten. Das möchten wir mit diesem Mandantenbrief versuchen:
Trotz des von den USA vom Zaun gebrochenen Zollstreits zeigen sich die Börsen erstaunlich widerstandsfähig. Aufgrund der stabilen Entwicklung der Realwirtschaft kam es an den Märkten lediglich phasenweise zu Irritationen. Insgesamt scheinen sich diese nach wie vor auf dem Wachstumspfad zu befinden.

US-Wahl: Egal wer gewinnt – Mandantenbrief 11/16

Am 8. November 2016 werden die US-Amerikaner wählen. Genießen Sie die neuesten Prophezeiungen als wunderbare Unterhaltung – keinesfalls aber als Basis für Anlageentscheidungen.

Märkte sind nicht perfekt, aber effizient – Mandantenbrief 06/15

Liebe Leser, wir konnten vor einigen Tagen in Amsterdam den Nobelpreisträger Prof. Fama und seinen Mitstreiter Prof. French persönlich kennenlernen. Dreh- und Angelpunkt der Diskussionen war die Effizienzmarkthypothese, ein furchtbar sperriger Begriff mit großen Auswirkungen auf Ihre Geldanlage.

Statt nur einer Meinung ein qualifiziertes Urteil?
Jetzt unverbindlich anfragen!

Welche Strategien sich für hohe Ansprüche empfehlen: Mehr über Ihre Möglichkeiten erfahren!

frank_frommolz
Frank
Frommholz

frank@finanzberatung-frommholz.de
Telefon: 040 32005413

frerk_quadrat

Frerk
Frommholz

frerk@finanzberatung-frommholz.de
Telefon: 04337 919984

2 + 9 =