Dass Fondsmanager keine Zauberer sind, geht derzeit aus den Medien hervor. Demnach haben die meisten Indexfonds in den Vereinigten Staaten eine deutlich bessere Entwicklung vorzuweisen als aktive Fonds, deren Performance von einem Manager beeinflusst wird.

Aktive Fondsbetreuung enttäuscht

Das aktive Management bei Aktienfonds erfüllt immer weniger die Erwartungen der Anleger.

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Das Investmenthaus Goldman Sachs führt dazu aufschlussreiche Vergleichszahlen an:

  • Bei nur 23 Prozent aller Investmentfonds mit Konzentration auf amerikanische Standardwerte führte das aktive Management 2013 zu besseren Resultaten als beim Indexfonds auf den S&P 500.
  • In den Jahren davor konnten die Manager noch in 37 Prozent durch gezielte Aktienauswahl besser abschneiden als der entsprechende Aktienindex.

Da die gezielte Betreuung in vielen Fällen zu enttäuschenden Ergebnissen führte, wenden sich Anleger zunehmend den kostengünstigeren Indexfonds zu.

Die unbefriedigende Entwicklung überrascht

Der Ansicht von Fachleuten folgend, zeigte das Marktumfeld des Jahres 2013 ideale Bedingungen für aktive Manager auf. Sie konnten in einem sich ungleich entwickelnden Aktienmarkt unter zahlreichen Aktien starker Unternehmen wählen und bei richtiger Selektion die Rendite vieler Indexfonds übertreffen. Gleichwohl legte der Indexfonds auf den S&P 500 mit einer Performance von zehn Prozent ein lukratives Ergebnis vor.

Prominente Investoren empfehlen Indexfonds

Die aktive Fondsbetreuung führt in den wenigsten Fällen noch zu besseren Ergebnissen als sie vergleichbare Indexfonds erzielen. Warren Buffett hat seinen Nachkommen daher passive und kostengünstige Investments in breit gestreute Indizes empfohlen.

Die Investorenlegende hatte den Großteil des Vermögens allerdings völlig anders erworben, doch zwingt die zunehmende Effizienz der Märkte zum Umdenken.

Vermehrte Zuflüsse in passive Investments

Das aktive Management bei vielen Fonds ist die hohen Gebühren nicht mehr wert, zahlreiche Anleger steigen aus den teuren Beteiligungen aus und entdecken die Alternative Indexfonds. Die aktive Betreuung führt zu Fondskosten von durchschnittlich 1,5 Prozent. Die Indexalternativen führender Anbieter begnügen sich mit etwa 0,1 Prozent. Nicht nur deswegen investierten Anleger seit Jahresanfang rund 177 Milliarden Dollar in Indexprodukte.

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