Wer wissen möchte, wie lange das Öl noch reicht, greift dazu meist auf Prognosen zurück. Diese offenbaren allerdings unterschiedliche Werte, weil die Ersteller der Vorhersagen damit verschiedene Ziele der Auftraggeber verfolgen.

Ist Erdöl noch lange ausreichend verfügbar?

Grundsätzlich kann diese Frage mit einem klaren Ja beantwortet werden, allerdings bestimmt der Ölpreis die Möglichkeiten bei der weiteren Ausbeutung der Reserven.

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Förderbares Öl war beispielsweise 1980 in einer Menge von über 683 Milliarden Barrel vorhanden. Nach damaligem Wissensstand gingen die Analytiker davon aus, dass die Vorräte in etwa 40 Jahren erschöpft sein würden.

Seltsam mutet für manche Menschen die Tatsache an, dass zwischen 1980 und 2013 mehr als 883 Milliarden Barrel gefördert wurden. Und Öl trotzdem noch mit 1,7 Billionen Fass zur Verfügung steht.

Wodurch stiegen die Bestände?

Das liegt nur zu geringem Anteil an verbesserten Technologien, mit denen alte Ölfelder intensiver und kostengünstiger ausgebeutet werden können. Öl ist in erster Linie in solchen Mengen vorhanden, weil die Vereinigten Staaten und Kanada äußerst umweltfeindliche Methoden zur Gewinnung einsetzen. Während die Kanadier Öl aus Sand gewinnen, ziehen die USA den Rohstoff aus Schiefergestein (Fracking). Bei beidem kommen große Mengen an toxischen Chemikalien zum Einsatz, welche bei längerer Verwendung das Grundwasser auf Jahrzehnte verseuchen können.

Öl wird immer billiger

Die umstrittenen Fördermethoden bringen mehr Erdöl auf den Markt, als dieser aufnehmen kann. Angebot und Nachfrage drücken dementsprechend auf den Preis. Amerika will damit ein Förderland treffen, das sich mit militärischen Aktionen den Unmut des Westens eingehandelt hat – Russland. Die ehemaligen Hauptförderländer auf der arabischen Halbinsel reagieren auf das Überangebot an Öl nicht mit Reduzierung der Fördermengen. Es scheint, als ob sie wieder einmal die gleichen Interessen wie die Vereinigten Staaten verfolgen.

Öl wird auf der Welt wesentlich länger ein wichtiger Rohstoff sein, als es den Umweltschützern lieb sein kann, der globale Fortschritt macht nicht vor deren Interessen halt.

Tsunami an den Devisenmärkten – Mandantenbrief 1/15

Lieber Leser, die Schweizer Nationalbank hat die feste Währungskursgrenze zum Euro aufgegeben. Hintergrund ist die erwartete Schwäche des Euros. In Wahrheit kapituliert die mächtige Zentralbank aber vor den ungeheuren Massen an jederzeit verfügbarem, Anlagemöglichkeiten suchenden Kapitals.

Rückblick, Durchblick, Ausblick – Mandantenbrief 02/17

Liebe Leser und wieder ist es so weit, der DAX schnellt auf ein neues Jahreshoch. Emotional wollen viele Anleger jetzt verkaufen unter der Devise, es kann doch so nicht weitergehen.

Subjektive Wahrnehmung von Veränderungen – Mandantenbrief 05/18

Die Trump-Methode der schroffen, spontanen Zurückweisung von langjährigen Länderpartnerschaften und gültigen internationalen Vereinbarungen verunsichert immer wieder aufs Neue.

Das freundliche Inflationsgespenst – Mandantenbrief 05/2021

Das Inflationsgespenst ist zurück und mit ihm die Sorge um die Folgen dieser Entwicklung für die Aktienmärkte. In den letzten Wochen dominierte es an den Finanzmärkten.

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Anzeichen für Bodenbildung – Mandantenbrief 05/20

Menschliche Sensationsgier und mediale Übertreibungslust haben mit vereinten Kräften eine Psychose herbeigeführt, gegen die das Gegengift der Aufklärung derzeit keine Chancen hat.

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Märkte sind erstaunlich robust – Mandantenbrief 07/18

Manchmal ist es ganz hilfreich, einen Schritt zurückzutreten und ganz unvoreingenommen die aktuelle Situation zu betrachten. Das möchten wir mit diesem Mandantenbrief versuchen:
Trotz des von den USA vom Zaun gebrochenen Zollstreits zeigen sich die Börsen erstaunlich widerstandsfähig. Aufgrund der stabilen Entwicklung der Realwirtschaft kam es an den Märkten lediglich phasenweise zu Irritationen. Insgesamt scheinen sich diese nach wie vor auf dem Wachstumspfad zu befinden.

Alles ist möglich, auch das Gegenteil | Mandantenbrief 14/2020

Die Franzosen kauften in der Corona-Krise Wein, die US-Amerikaner kauften Gewehre und die Deutschen kauften Klopapier. Hierdurch wird auch verdeutlicht, dass im Jahr 2020 nichts wirklich seriös vorhersehbar war.

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