Anleger, die in aktiv gemanagte Fonds investieren, sind vergleichsweise hohen Kosten ausgesetzt.

Neben Ausgabeaufschlag und Verwaltungsgebühr kassieren die Verwalter zunehmend Performance Fees, welche in gewisser Weise einer Gewinnbeteiligung gleichkommen.

Die Gewinnbeteiligung wird immer fällig

Performance Fees sind aktuell bei jedem vierten Fonds Bestandteile der Gebührenliste, besonders oft kommt die Gewinnbeteiligung bei Aktienfonds und gemischten Fonds vor.

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Die Gebühr wird immer dann kassiert, wenn die Wertentwicklung des Fonds über der seines Vergleichsindex liegt. In dem Fall kann die Beteiligung in Gestalt von Performance Fees bis zu 25 Prozent des Profits betragen.

Der Ausdruck Performance Fee hört sich im ersten Moment nach Honorar für eine Leistung an und trifft daher auf Verständnis bei vielen Anlegern. Doch in der Praxis stellt die Gewinnbeteiligung lediglich eine weitere Einnahmequelle für das Management dar. Die scheinbar leistungsbezogenen Gebühren werden von Voraussetzungen begleitet, die für die Verwalter kaum Herausforderungen darstellen. ­Unterschiedliche Bedingungen führen zur Erhebung von Performance Fees:

  • Die Gebühr muss auch dann entrichtet werden, wenn der Markt erfolgreicher als der Fonds war.
  • Auch bei Verlusten müssen Anleger die Abgabe bezahlen, zumindest wenn die Einbußen geringer als beim Gesamtmarkt ausfallen.
  • Unterdurchschnittliche Performance bildet keinen Rückzahlungsanspruch für Anleger.

Bei diesen Konditionen fragt sich mancher Investor, ob das gerechtfertigt ist.

Performance Fees – ein neuer Trend

Die mit Gewinnbeteiligung behafteten Fonds werden durch Verwaltungsgebühren weiter verteuert – unterm Strich können so Gesamtkosten von nahezu zehn Prozent entstehen. Im Vergleich dazu sind börsengehandelte Indexfonds überzeugend kostengünstig. Ein ETF auf den Deutschen Aktienindex benötigt kein aufwendiges Management und erfordert nur 0,15 Prozent an jährlichen Gesamtgebühren.

Anleger sind mit solchen Investmentinstrumenten in der Regel besser beraten, weil die Indexfonds in ihren Renditen den mit Performance Fees ausgestatteten Varianten nicht nachstehen muß. Die Gewinnbeteiligung ist eine relativ neue Erscheinung. Performance Fees kommen bevorzugt bei neu aufgelegten Fonds zur Anwendung. Im vergangenen Jahr hatte die oberste Finanzaufsicht die Gebühren mit Regeln versehen, doch die können von den Managern leicht umgangen werden.

Die Macht der Daten | Mandantenbrief 02/2019

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Märkte sind erstaunlich robust – Mandantenbrief 07/18

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Märkte sind nicht perfekt, aber effizient – Mandantenbrief 06/15

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Prognosetreu oder prognosefrei? – Mandantenbrief 12/14

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Rückblick, Durchblick, Ausblick – Mandantenbrief 02/17

Liebe Leser und wieder ist es so weit, der DAX schnellt auf ein neues Jahreshoch. Emotional wollen viele Anleger jetzt verkaufen unter der Devise, es kann doch so nicht weitergehen.

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Liebe Leser, hatten wir nicht in den letzten Monaten genug Probleme? Griechenland, Verschuldung, Flüchtlingsproblematik usw. Nun vernichtet der Börseneinbruch in China virtuell erhebliche Aktienwerte. Und wie geht das weiter? Noch schnell verkaufen?

Pleite von Lebensversicherern? – Mandantenbrief 05/15

Liebe Leser, die zu hohen Zinsversprechen der Lebensversicherungen waren bisher hauptsächlich ein Problem der Menschen, die damit ihre Altersvorsorge geplant hatten. Die Wahrscheinlichkeit, dass es tatsächlich zu Ausfällen, steigt mit jedem Monat, der nur Minizinsen für die Versicherungsgelder bietet.

Negativzinsen als Realität – Mandantenbrief 03/16

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