Anleger sollten ihre Investments immer prognosefrei tätigen, denn die Prognosen gestalten die Geldanlage keineswegs risikofrei. Für die angestrebte Sicherheit kann jeder Marktteilnehmer selber sorgen, indem er Eigenverantwortung von Disziplin und Erkenntnis begleiten lässt.

Darum sollten Anleger prognosefrei handeln

Vor allem Neueinsteiger mit kaum vorhandenen Markterfahrungen stören sich an der Unsicherheit der Finanzmärkte und suchen daher nach geeigneten Lösungen. Sie lassen sich von vermeintlich allwissenden Propheten leiten, deren Vorhersagen sie für qualifizierte Hilfsmittel halten. Gegen diese Ansicht sprechen jedoch mehrere Argumente:

  • Die Prognosen stützen sich auf fundamentale Analysen und sind vom entsprechenden Chart abgeleitet, sie lassen jedoch ein wichtiges Kriterium unberücksichtigt – die emotionale Reaktion der Marktteilnehmer.
  • Darüber hinaus sind alle Anleger mit der gleichen Unsicherheit konfrontiert, sie muss daher als gegeben betrachtet werden. Denn ein aufschlussreicher Blick in die Zukunft bleibt den meisten Menschen auch im 21. Jahrhundert verwehrt.

So investieren Anleger prognosefrei

Der in Eigenregie durchgeführte Vermögensaufbau muss immer mit einer Zielfestsetzung beginnen. Die Frage sollte lauten: Was will ich in welcher Zeit erreichen und welches Risiko möchte ich dabei auf mich nehmen?

Mit der ehrlichen Antwort auf diese Frage haben Anleger bereits den Rohbau ihres Investments erstellt. Im nächsten Schritt sollten die dafür geeigneten Anlageinstrumente gewählt werden, dabei ist breite Diversifikation unverzichtbar. Prognosefrei handeln ist nicht schwer, wenn es mit Disziplin und Eigenverantwortung einhergeht.

Diversifiziert anlegen

Zum prognosefrei Investieren ist breite Streuung in möglichst viele Anlageklassen erforderlich, denn Einzeltitel bergen wesentlich mehr Risiko als beispielsweise Indexfonds oder auf Assetklassen ausgerichtete Fonds. Wichtig ist ebenfalls, einen möglichst langen Anlagehorizont zu wählen.

Jede Anlageklasse zeigte in den letzten Jahrzehnten temporäre Schwächen, doch insgesamt entwickelten sich alle Assetklassen über längere Zeiträume positiv.

Ungeachtet der Anlageklasse heißt prognosefrei handeln, den Märkten die Renditen abzunehmen, die sie von sich aus anbieten. Wenn Anleger die Finanzmärkte als Verbündete betrachten und diese nicht schlagen wollen, werden ihre Investments immer von soliden Erfolgen begleitet sein.

 

 

Wiederholt sich Geschichte? – Mandantenbrief 07/2021

Auch wenn sie zuletzt stockte: Der von der Corona-Pandemie ausgelöste starke Kursanstieg, erinnert stark an die Zeit der Dotcom-Blase im Jahr 2000.

Starker Euro kostet Performance – Mandantenbrief 09/17

Die Börsenentwicklung in den ersten 8 Monaten 2017 war erstaunlich robust. Wer ein Weltportfolio für die Altersvorsorge aufgestellt hat, schaut trotzdem etwas betrübt drein. Warum?

Turbulentes Börsenjahr 2020 | Mandantenbrief 01/2021

So schwierig das vergangene Jahr mit Corona und all seinen Folgen auch war, so positiv ist es an den Aktienmärkten zu Ende gegangen. Denn egal ob US-Wahl, Brexit-Chaos oder zweite Corona-Welle: Für Anleger endete 2020 versöhnlich. Und mit soliden Aussichten.

Fondsbindung bedeutet Eigenverantwortung – Mandantenbrief 11/17

Die Auslagerung der Verantwortung für die Rendite vom Versicherer zum Kunden bezüglich der Renten- oder Kapitalhöhe ist den allermeisten Verbrauchern nicht bewusst, Darin liegt ein vielfach unerkanntes Risiko der eigenen Altersvorsorge.

Löst sich die Mitte auf? | Mandantenbrief 06/19

Die Volksparteien zerfallen und die politischen Ränder werden immer stärker. Gibt es die so beruhigend klingende “Mitte der Gesellschaft” nicht mehr? Nach unserer Auffassung gibt es die Mittelstandsgesellschaft weiterhin, man muss sie nur differenzierter betrachten. Wir finden die von Garbor Steingart ins Spiel gebrachten drei Blöcke als ein gutes Erklärungsmodell.

Bearbeitungsgebühren zurückfordern – Mandantenbrief 11/14

Lieber Leser, der Bundesgerichtshof (BGH) hat entschieden, dass Bearbeitungsgebühren bei nach 12/2004 aufgenommenen Bankdarlehen unzulässig sind. Höchstrichterlich entschieden ist dies endgültig für Verbraucherkredite. Analog gilt dies wohl auch für Baufinanzierungskredite.

Finanzrepression vernichtet Realvermögen | Mandantenbrief 13/2020

Von Experten wurden die beginnenden zwanziger Jahre dieses Jahrhunderts als Dekade der Finanzrepression (sinngemäß „schleichender Sparverlust“) bezeichnet. Nun dürfte diese Entwicklung weitaus schneller kommen und ausgeprägter ausfallen als gedacht.

Vielleicht wird Trump doch nicht so schlimm – Zwischenruf 11/16

Gerade als junger Mensch hat mich die USA sehr fasziniert. Freiheit, Toleranz und die Möglichkeit, aus eigenem Antrieb sehr erfolgreich zu sein, hatte höchste Attraktivität.

Depotübertragung von AAB zu ebase – Mandantenbrief 03/2021

Nun ist es sicher: Die AAB wird an die ebase verkauft und alle Konten müssen umziehen. Die ebase verfolgt ein der AAB ganz ähnliches Geschäftsmodell und ist auf Finanzberater und deren Mandanten spezialisiert.

2018 – ein turbulentes Jahr | Mandantenbrief 01/19

In der Rückschau war das Jahr 2018 geprägt von starken Turbulenzen an den Märkten. Brexit, Trump, Italien – das sind nur einige Themen, die 2018 maßgeblich beeinflusst haben. Und auch das vierte Quartal war alles andere als ruhig. Weltweit rutschten die Leitindizes ins Minus. Doch eine extreme Abkühlung in 2019 ist nicht zu erwarten.

Statt nur einer Meinung ein qualifiziertes Urteil?
Jetzt unverbindlich anfragen!

Welche Strategien sich für hohe Ansprüche empfehlen: Mehr über Ihre Möglichkeiten erfahren!

frank_frommolz
Frank
Frommholz

frank@finanzberatung-frommholz.de
Telefon: 040 32005413

frerk_quadrat

Frerk
Frommholz

frerk@finanzberatung-frommholz.de
Telefon: 04337 919984

13 + 5 =