UA-58392891-1

Erst vor wenigen Tagen musste Prokon einen Insolvenzantrag stellen, nachdem immer mehr Genussrechtsinhaber ihr Kapital zurückhaben wollten.

Damit schien die Zukunft des Windparkbetreibers in Frage gestellt. Jetzt gibt es Bemühungen, die Insolvenz abzuwenden.

Bisher nur vorläufige Insolvenz

Das über Prokon eröffnete Insolvenzverfahren ist zunächst nur vorläufig.

Sie haben Fragen zu dem Thema? Sprechen Sie uns an!

Voraussichtlich Ende April entscheidet das zuständige Gericht, ob es tatsächlich zu einem regulären Verfahren kommt. Bis dahin besteht eine letzte Frist, Rettungspläne zu entwickeln, die die Insolvenz vermeiden. Dies wollen der Gründergeschäftsführer Carsten Rodbertus und der bestellte Insolvenzverwalter Dietmar Penzlin versuchen, wie es in einem gemeinsamen Schreiben an die Anleger heißt.

Knackpunkt Genussrechtskapital

Im Mittelpunkt der Überlegungen steht offenbar die Änderung des Rechtsrahmens für das Genussrechtskapital. Die Genussrechtsfinanzierung hatte Prokon letztlich in die Insolvenz getrieben. Jahrelang hatte das Unternehmen mit hohen Renditeversprechen geworben. Als sich schlechte Nachrichten häuften, brachte schließlich eine Kündigungswelle von Anlegerseite das Aus.

Prokon Umwandlung in eG oder AG?

Die Änderung der Genussrechtsbedingungen stellt daher auch einen Ansatzpunkt dar, um Prokon zu retten. Er ist aber nicht der einzige. Diskutiert wird wohl auch die Umwandlung des Unternehmens in eine Genossenschaft oder eine Aktiengesellschaft. Die bisherigen Genussrechtsinhaber würden dann zu Eigentümern: Genossenschaftsmitgliedern oder Aktionären. Genussrechte sind dagegen aus rechtlicher Sicht Schuldverschreibungen, Genussrechtsinhaber gehören daher zu den Gläubigern des Unternehmens.

Besser als Insolvenz

Für die rund 75.000 Anleger wäre dies vermutlich mit einem Kapitalschnitt verbunden. Dies ist aber wahrscheinlich immer noch besser als eine reguläre Insolvenz. In diesem Fall haftet das Genussrechtskapital nämlich nachrangig. Das heißt: zunächst werden die Ansprüche aller übrigen Gläubiger aus der Insolvenzmasse befriedigt, erst dann folgen die Genussrechtsinhaber.

Prokon braucht Liquidität

Die Zeit bis Ende April bietet auch Gelegenheit, mit dem Verkauf der ersten Windparks zu beginnen. Damit soll dem Unternehmen frische Liquidität zugeführt werden und man hofft, stille Reserven realisieren zu können. Diese Liquiditätsspritze kann Prokon dringend gebrauchen.

Prognosetreu oder prognosefrei? – Mandantenbrief 12/14

Liebe Leser, zum Jahreswechsel trumpfen traditionell alle (vermeintlichen) Fachleute mit gewichtigen Prognosen für das neue Jahr auf. Da werden mit großer Geste Indexstände und Kurse verkündet, die die Presse dankbar aufnimmt. Erfahrungsgemäß liegen viel Experten schief.

Rückblick, Durchblick, Ausblick – Mandantenbrief 02/17

Liebe Leser und wieder ist es so weit, der DAX schnellt auf ein neues Jahreshoch. Emotional wollen viele Anleger jetzt verkaufen unter der Devise, es kann doch so nicht weitergehen.

Finanzkunde oder Erdkunde? – Mandantenbrief 12/15

Liebe Leser, vor dreieinhalb Jahren haben wir einigen Kollegen einen Zusammenschluss initiiert, der im Laufe der Zeit durch kompetente Berater ergänzt wurde. Kritisch betrachtete unsere Gruppe die Diskussionen, ob nun Provision- oder Honorarberatung optimal für die Mandanten sei.

Die Vorsorgevollmacht – Mandantenbrief 01/20

Wie in unserem letzten Mandantenbrief angekündigt, geht es uns diesmal um die Vorsorgevollmacht. Wir haben viel erforscht und Seminare besucht. Es gibt einige Anbieter, die den Prozess der verschiedenen Vorsorgeverfügungen begleiten. Letztlich hat uns keiner dieser Dienstleister wirklich vollständig überzeugt. Aber zunächst zum sachlichen Hintergrund: Wofür wird eine Vorsorgevollmacht benötigt und warum ist diese in einem besonderen Maße notwendig?

Trotz Terror – Aktien kaufen – Mandantenbrief 08/16

IS-Terror in Frankreich, Staatsterror in der Türkei, Amokläufe in Deutschland. Ein amerikanischer Präsidentschaftskandidat, der Hass auf Minderheiten zum Programm erhebt. Europa bricht auseinander. Und nun Aktien kaufen – wie unvorsichtig ist das denn?

Die Macht der Daten | Mandantenbrief 02/2019

“Big Brother is watching you” – dieser Slogan aus George Orwell’s dystopischem Roman “1984” ist kennzeichnend für einen totalitären Staat, der seine Bürger dank umfassender Herrschaft über Medien, Informationen und Daten in allen Lebenslagen überwacht. Was beim Erscheinen des Romans 1949 noch als düstere Zukunftsvision wirkte, könnte schon bald Wirklichkeit werden.

Wie geht es an der Börse weiter? – Mandantenbrief 07/2017

Liebe Leser, wir hinterfragen uns täglich neu: Was ist zu tun – ist überhaupt etwas zu tun? Nichts machen wirkt so passiv. Die unerwartete Trump-Rallye war genau gegenteilig prognostiziert worden.

Feuerwerk an den Börsen – Mandantenbrief 02/20

Feinstaub entwickelt sich bei einem Kursfeuerwerk an den Börsen zum Glück nicht. Aber die Gefahr von übertriebenen Entwicklungen bleibt. Wie könnte es in 2020 weitergehen? Zunächst ein Blick in den Rückspiegel.

Rente mit 63 – Mandantenbrief 9/14

Liebe leser, nicht nur die Einführung der Rente mit 63 in einer Zeit, in der die Lebenserwartung immer länger wird – nun auch noch die Bonifikation einer längeren Lebensarbeitszeit in einer unvorstellbaren Größenordnung. Die deutsche Politik tendiert immer weiter in Richtung eines verkrusteten Sozialstaates.

Inflation hängt vom Ölpreis ab – Mandantenbrief 06/16

Liebe Leser, der jüngste Anstieg des Ölpreises auf 50 Dollar je Barrel könnte ein Vorbote anziehender Inflationsraten und Zinsen sein. Dadurch würde auch die EZB endlich dazu veranlasst werden, ihre dirigistische Geldpolitik einzustellen.

Statt nur einer Meinung ein qualifiziertes Urteil?
Jetzt unverbindlich anfragen!

Welche Strategien sich für hohe Ansprüche empfehlen: Mehr über Ihre Möglichkeiten erfahren!

frank_frommolz
Frank
Frommholz

frank@finanzberatung-frommholz.de
Telefon: 040 32005413

frerk_quadrat

Frerk
Frommholz

frerk@finanzberatung-frommholz.de
Telefon: 04337 919984

7 + 9 =