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Vermögensverwaltende Fonds erfreuen sich bei Privatanlegern größter Beliebtheit, professionelle Investoren hingegen meiden sie zunehmend.

Ursache für die Trendwende sind die meist schwammigen Vorgaben dieser Fonds, schlechte Performance und die Unberechenbarkeit ihrer Manager.

Vermögensverwaltende Fonds waren lange die Königsdisziplin der Kapitalanlage

Altmeister der Börse, wie beispielsweise Jens Ehrhardt, Klaus Kaldemorgen oder Bert Flossbach sorgten schon im letzten Jahrtausend dafür, dass vermögensverwaltende Fonds zur Marke wurden. Das Ziel dieser Fonds ist, die Vermögensanlage ebenso professionell zu gestalten, wie dies ein vorausschauender Vermögensverwalter angehen würde.

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Frei von jeglichen Vorgaben hat ein Verwalter nur eine primäre Aufgabe, Anlageoptionen dort zu suchen, wo sie gerade entstehen.

Anlagechancen können sich für vermögensverwaltende Fonds durch Aktien aus der aufstrebenden Industrienation China oder auch aus dem brasilianischen Regenwald ergeben. Deutsche Mittelstandsanleihen sind hier neben Aktien und kanadischen Goldminen zu finden. Der Vielfalt sind bei diesen Fonds kaum Grenzen gesetzt, diese Freiheit wird vor allem von deutschen Privatanlegern geschätzt. Sie orientieren sich dabei oft nicht an der Performance ihrer Investitionen, für sie müssen vermögensverwaltende Fonds meist nur die richtige Marke aufweisen.

Bei institutionellen Anlegern sind vermögensverwaltende Fonds keine Option mehr

Das liegt jedoch nicht an den Renditen oder Ähnlichem, es sind vielmehr die zunehmenden gesetzlichen Auflagen und Regulierungen, die Anbieter von Lebensversicherungen und Altersvorsorgeprodukten Abstand von diesen Fonds nehmen lässt. Weil es aufgrund dieser Regulierungen für institutionelle Anleger zunehmend schwieriger wird, Regeln und Risikomanagement zu vereinigen, sind vermögensverwaltende Fonds für sie keine Alternative mehr. Sie haben keinen Spielraum für Fonds, welche unberechenbar schnell die Anlageklasse austauschen.

Die neuen Kapitalmarktbestimmungen lassen flexiblen Produkten wie vermögensverwaltenden Fonds an den Börsen nur wenig Raum. Heutzutage erwarten auch institutionelle Anleger mehr denn je eine attraktive Mindestrendite, ohne sich darüber Gedanken machen zu müssen, in was die Fondsmanager gerade anlegen.

Sie fordern daher eindeutige Regeln, welche Transparenz und Berechenbarkeit in die Welt der Fonds bringt. Von diesem Vorbild könnte dann auch der Privatanlegermarkt für vermögensverwaltende Fonds erfasst werden.

Bearbeitungsgebühren zurückfordern – Mandantenbrief 11/14

Lieber Leser, der Bundesgerichtshof (BGH) hat entschieden, dass Bearbeitungsgebühren bei nach 12/2004 aufgenommenen Bankdarlehen unzulässig sind. Höchstrichterlich entschieden ist dies endgültig für Verbraucherkredite. Analog gilt dies wohl auch für Baufinanzierungskredite.

Ratespiele der Experten – Mandantenbrief 01/16

Liebe Leser, in diesen Tagen beginnt die große Saison der Prognostiker. Das Problem ist dabei jedes Jahr gleich: Die Expertise der Profis entpuppt sich als ein schlichtes Ratespiel – das meistens nicht aufgeht und für Verwirrung sorgt.

Bausparvertrag ist kein Sparvertrag – Mandantenbrief 03/17

Liebe Leser, die Finanzberatung Frommholz war schon immer sehr kritisch dem Bausparwesen gegenüber eingestellt und hat dementsprechend auch noch nie einen Bausparvertrag verkauft. Bausparverträge sind zu teuer, zu unflexibel und aufgrund der Niedrigzinsphase nicht mehr zeitgemäß.

Flüchtlingskrise und die Börse – Mandantenbrief 11/15

Lieber Leser, jahrelang sorgten sich die Kapitalmärkte um das im europäischen Zusammenhang so winzig kleine Griechenland. Krisensitzungen, die ganze Nation bewegende Bundestagsabstimmungen und „Brennpunkte“ ohne Ende haben die letzten Jahre bestimmt. Und nun?

Pleite von Lebensversicherern? – Mandantenbrief 05/15

Liebe Leser, die zu hohen Zinsversprechen der Lebensversicherungen waren bisher hauptsächlich ein Problem der Menschen, die damit ihre Altersvorsorge geplant hatten. Die Wahrscheinlichkeit, dass es tatsächlich zu Ausfällen, steigt mit jedem Monat, der nur Minizinsen für die Versicherungsgelder bietet.

US-Wahl: Egal wer gewinnt – Mandantenbrief 11/16

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Kreditzinsen am Tiefpunkt? – Mandantenbrief 03/15

Liebe Leser, wer sein Geld spart, also Konsumverzicht praktiziert, bekommt dafür eine Belohnung, den Guthabenzins. Wer sich Geld leiht, muss dafür eine Gebühr zahlen, den Kreditzins. So weit so gut. In den letzten Jahren sind diese eng miteinander in Verbindung stehenden Zinssätze kontinuierlich gesunken.

Value unter Druck | Mandantenbrief 11/19

Value oder Growth – welche Strategie performt besser? Das ist ein alter Streit zwischen Aktien-Investoren. Schaut man auf die letzte Dekade, hatten Growth-Investoren die Nase vorn. In Zeiten allgemein steigender Aktienkurse tun sich Value-Investoren schwerer. Das ist aber noch kein Beweis für die Über- bzw. Unterlegenheit einer Strategie.

Klugheit besiegt eben nicht den Markt – Mandantenbrief 04/17

Liebe Leser, genau ein derartiger Mandantenbrief, wie der, der Ihnen nun vorliegt, hat mir eine interessante Erfahrung beschert, an der ich Sie gerne teilnehmen lassen möchte. Daher kommt die April-Ausgabe auch leicht verspätet. Bitte um Nachsicht.

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