UA-58392891-1

Die Krise in den Schwellenländern sorgt zunehmend für Besorgnis unter den Anlegern, besonders die aktuelle Abwertung verschiedener Währungen generierte Turbulenzen.

Warum sich manche Staaten zu einer Korrektur ihrer Währung entschließen, und welches Risiko sie damit eingehen, wird in diesem Beitrag ausgeführt.

Die Vorteile einer Währungs-Abwertung

Die Abwertung einer Währung kann für bestimmte Volkswirtschaften einige Vorteile mit sich bringen, jedoch kann nicht jedes Land von solchen Maßnahmen profitieren.

Sie haben Fragen zu dem Thema? Sprechen Sie uns an!

Eine schwächere Währung wünschen sich alle Staaten mit akuten Exportproblemen. Russland versucht beispielsweise, seine lahmende Wirtschaft durch einen schwachen Rubel zu stützen. Dadurch sollen sich Exporte verbilligen und bei den Abnehmern für wachsende Nachfrage sorgen.

Was sich sehr sinnvoll anhört, muss nicht immer richtig sein. Denn im gleichen Zug werden auch die Importe teurer und heizen die Inflation an. Die Folge davon sind höhere Lebenshaltungskosten, welch wiederum zu Lohnerhöhungen und weiterem Preisauftrieb führen. Das Problem jeder Abwertung ist, dass sie sich schwer lenken und kontrollieren lässt.

Nicht jede Währung kann erfolgreich korrigiert werden

Das beste Beispiel für eine erfolglose Währungsabwertung ist Großbritannien. Die Briten werteten ihre Währung in den Jahren 2007 und 2008 circa 25 Prozent ab. Auch sie wollten damit ihre stagnierende Wirtschaft wieder auf Exportkurs bringen – und wurden herb enttäuscht. Obwohl die Produkte aus dem Vereinigten Königreich nach der Abwertung deutlich billiger wurden, zog die Nachfrage nicht an.

Die Zentralbanken der meisten betroffenen Länder wissen um die Risiken einer Abwertung und lassen sich mit ihren Entscheidungen Zeit, manchmal auch etwas zu lange. Wenn die Korrektur der Währung nicht den gewünschten Erfolg hat, setzen betroffene Länder durch Leitzinserhöhungen Signale. So geschehen in Südafrika und der Türkei.

Verfehlen auch diese Zeichen ihre Wirkung, greifen Staaten meist zu regulatorischen Maßnahmen, wie zum Beispiel ganz aktuell in Venezuela, Argentinien oder in der Ukraine.

Die Kernfrage bei jeder Abwertung ist, wozu soll sie gut sein? Geht es dabei um die einfache Wiederherstellung der Wettbewerbsfähigkeit, oder sollen damit politische und strukturelle Herausforderungen bewältigt werden?

Rente mit 63 – Mandantenbrief 9/14

Liebe leser, nicht nur die Einführung der Rente mit 63 in einer Zeit, in der die Lebenserwartung immer länger wird – nun auch noch die Bonifikation einer längeren Lebensarbeitszeit in einer unvorstellbaren Größenordnung. Die deutsche Politik tendiert immer weiter in Richtung eines verkrusteten Sozialstaates.

Risikoloser Zins bei null – Mandantenbrief 12/16

Liebe Leser, Zinsen niedrig zu halten, sorgt für günstige Kredite und unterstützt Unternehmen, sagt die EZB. Sparer sind dabei die Verlierer. Düstere Zeiten für konservative Sparer – großartige Möglichkeiten für langfristig denkende Anleger.

“Zinsen bleiben ewig nahe Null” | Mandantenbrief 08/19

Auch wenn im November EZB-Chef Mario Draghi den Stab an Christine Lagarde weitergibt, dürfte sich an der Politik der Euro-Notenbank wenig ändern. Die Fortsetzung des lockeren Geldkurses ist schon vorgezeichnet – nach der letzten EZB-Sitzung wurde sogar eine Wiederaufnahme der Anleihekäufe in Aussicht gestellt.

2018 – ein turbulentes Jahr | Mandantenbrief 01/19

In der Rückschau war das Jahr 2018 geprägt von starken Turbulenzen an den Märkten. Brexit, Trump, Italien – das sind nur einige Themen, die 2018 maßgeblich beeinflusst haben. Und auch das vierte Quartal war alles andere als ruhig. Weltweit rutschten die Leitindizes ins Minus. Doch eine extreme Abkühlung in 2019 ist nicht zu erwarten.

Value unter Druck | Mandantenbrief 11/19

Value oder Growth – welche Strategie performt besser? Das ist ein alter Streit zwischen Aktien-Investoren. Schaut man auf die letzte Dekade, hatten Growth-Investoren die Nase vorn. In Zeiten allgemein steigender Aktienkurse tun sich Value-Investoren schwerer. Das ist aber noch kein Beweis für die Über- bzw. Unterlegenheit einer Strategie.

Kapitalmärkte bemerkenswert widerstandsfähig – Mandantenbrief 10/18

Obwohl wir bekanntlich langfristig denken und handeln, stellt sich immer mal wieder die Frage, ob frisches Geld an den Märkten gerade jetzt angelegt werden soll. Oder lieber warten? Oder gar Gewinne mitnehmen? Zur Meinungsbildung nachfolgend unsere Marktbewertung der letzten Monate und unsere gegenwärtige Markteinschätzung.

3. Quartal: Börsen stabil trotz turbulentem Umfeld | Mandantenbrief 10/19

Mit geopolitischen Risiken wie dem Handelsstreit zwischen den USA und China sowie der ungelösten Brexit-Frage haben sich die Börsen im dritten Quartal beschäftigen müssen. Dennoch schlossen die Märkte am Ende des Quartals neutral bzw. mit leichten Gewinnen.

Aktien ETF – ein Geldwert? – Mandantenbrief 10/16

Der ETF oder auch Exchange Traded Funds wird von Verbraucherschützern als das Allheilmittel der Finanz- und Anlegerwelt gefeiert. Unter bestimmten Voraussetzungen ist er aber eher ein Geld- als ein Sachwert.

Flüchtlingskrise und die Börse – Mandantenbrief 11/15

Lieber Leser, jahrelang sorgten sich die Kapitalmärkte um das im europäischen Zusammenhang so winzig kleine Griechenland. Krisensitzungen, die ganze Nation bewegende Bundestagsabstimmungen und „Brennpunkte“ ohne Ende haben die letzten Jahre bestimmt. Und nun?

Lagarde setzt auf Niedrigzinsstrategie | Mandantenbrief 07/19

Die für uns erhebliche Nachricht der letzten Monate war die vorgesehene Ernennung von IWF-Chefin Christine Lagarde zur EZB-Präsidentin. Damit dürfte die EZB-Politik mit immensen Liquiditätsaufblähungen und einer Nullzinspolitik fortgesetzt werden. Die primär kurzfristig denkenden Börsen feierten mit Kursgewinnen (Lagarde-Effekt).

Statt nur einer Meinung ein qualifiziertes Urteil?
Jetzt unverbindlich anfragen!

Welche Strategien sich für hohe Ansprüche empfehlen: Mehr über Ihre Möglichkeiten erfahren!

frank_frommolz
Frank
Frommholz

frank@finanzberatung-frommholz.de
Telefon: 040 32005413

frerk_quadrat

Frerk
Frommholz

frerk@finanzberatung-frommholz.de
Telefon: 04337 919984

12 + 2 =